Ablösung
Bei einer Ablösung verliert eine Schicht ihre Haftung zum Untergrund oder zu einer anderen Schicht, etwa der Belag zum Klebstoff, die Spachtelmasse zum Estrich oder die Nutzschicht zur Trägerlage. › mehr
149 Begriffe aus Estrich, Parkett, Bodenbelag, Verlegetechnik, Schadensbegutachtung und Vertragsrecht, so erklärt, wie sie auf der Baustelle und im Gutachten gebraucht werden. Viele Einträge führen direkt zum passenden Fachrechner, zu Schadensfällen und zu weiterführenden Beiträgen aus bwd.
Bei einer Ablösung verliert eine Schicht ihre Haftung zum Untergrund oder zu einer anderen Schicht, etwa der Belag zum Klebstoff, die Spachtelmasse zum Estrich oder die Nutzschicht zur Trägerlage. › mehr
Die Ablüftzeit ist die Wartezeit zwischen Klebstoffauftrag und Einlegen des Belags, in der ein Teil des Wassers oder Lösemittels entweicht. › mehr
Mit der Abnahme erklärt der Auftraggeber, dass er die Leistung als im Wesentlichen vertragsgemäß anerkennt. › mehr
Ein Estrich sandet ab, wenn sich an seiner Oberfläche Körner lösen, etwa beim Reiben mit der Hand oder beim Gitterritzen. › mehr
Beim Abschleifen wird die alte Oberfläche eines Holzbodens bis auf das unbehandelte Holz abgetragen, um ihn neu zu behandeln. › mehr
Altuntergründe sind bestehende Estriche, Holzböden oder Altbeläge, auf die in der Sanierung neu verlegt wird. › mehr
Die Allgemeinen Technischen Vertragsbedingungen bilden die VOB/C. › mehr
Das Aufheizprotokoll dokumentiert Funktionsheizen und Belegreifheizen eines Heizestrichs: Datum, Vorlauftemperaturen, Unterbrechungen und die beteiligten Firmen. › mehr
Das Aufmaß ermittelt die ausgeführten Mengen für die Abrechnung. › mehr
Bei einer Aufwölbung hebt sich der Boden großflächig an. › mehr
Ausblühungen sind weiße, meist salzhaltige Ablagerungen, die mit Feuchte aus Beton, Estrich oder Mauerwerk an die Oberfläche transportiert werden und dort auskristallisieren. › mehr
Bauwerksfugen trennen Gebäudeteile, die sich unabhängig voneinander bewegen können. › mehr
Mit der Bedenkenanmeldung teilt der Auftragnehmer dem Auftraggeber schriftlich mit, dass er gegen den Untergrund, die vorgesehene Ausführung oder die gelieferten Stoffe Bedenken hat – mit Begründung und möglichen Folgen. › mehr
Ein Estrich ist belegreif, wenn seine Restfeuchte so weit gesunken ist, dass ein Bodenbelag ohne Schadensrisiko verlegt werden kann. › mehr
Beim Belegreifheizen wird ein Heizestrich gezielt aufgeheizt, um die Restfeuchte bis zur Belegreife auszutreiben. › mehr
Benetzung beschreibt, wie vollständig der Klebstoff die Rückseite des Belags oder Parketts erfasst. › mehr
Bodenbeschichtungen aus Reaktionsharz – etwa Epoxid- oder Polyurethanharz – bilden eine fugenlose, dichte Oberfläche auf Beton oder Estrich. › mehr
Besondere Leistungen sind Arbeiten, die nicht zur vertraglichen Leistung gehören und gesondert vergütet werden, wenn sie anfallen – etwa Spachtelarbeiten über das Übliche hinaus, Feuchtemessungen oder das Entfernen von Altbelägen. › mehr
Die Bestätigungsprüfung weist am eingebauten Estrich nach, dass die geforderte Festigkeit erreicht wurde, etwa an entnommenen Proben. › mehr
Eine Bewegungsfuge trennt den Estrich über den gesamten Querschnitt bis zur Dämmschicht und lässt Bewegungen der angrenzenden Felder zu. › mehr
Die Biegezugfestigkeit gibt an, welche Biegebeanspruchung ein Estrich aufnehmen kann, bevor er bricht; die Festigkeitsklasse wird mit F und dem Wert in N/mm² bezeichnet, etwa F4. › mehr
Blasen und Beulen in Belägen entstehen, wenn sich der Belag örtlich vom Untergrund abhebt. › mehr
Calciumsulfat-Fließestrich, Kurzzeichen CAF, ist ein Calciumsulfatestrich in fließfähiger Konsistenz, der gepumpt und nahezu selbstnivellierend eingebaut wird. › mehr
Calciumsulfatestrich, Kurzzeichen CA, ist ein Estrich mit Calciumsulfat als Bindemittel; ältere Bezeichnung: Anhydritestrich. › mehr
Eine Charge ist eine Menge eines Produkts, die in einem Produktionsgang hergestellt wurde. › mehr
Bei der CM-Methode wird eine zerkleinerte Estrichprobe mit Calciumcarbid in einer Druckflasche geschüttelt. › mehr
Eine Dampfbremse unter schwimmend verlegten Böden auf mineralischem Untergrund verhindert, dass Restfeuchte aus dem Estrich in Holz oder Holzwerkstoff gelangt. › mehr
Bei der Darr-Methode wird eine Probe gewogen, im Trockenschrank bis zur Gewichtskonstanz getrocknet und erneut gewogen. › mehr
Designbeläge, international als LVT bezeichnet, sind elastische Beläge in Planken- oder Fliesenformaten mit Holz-, Stein- oder Fantasiedekor. › mehr
DIN 18065 „Gebäudetreppen“ regelt Begriffe, Messregeln und Hauptmaße von Treppen sowie zulässige Abweichungen der Steigungen und Auftritte. › mehr
DIN 18202 „Toleranzen im Hochbau“ legt zulässige Maßabweichungen fest, darunter Grenzwerte für die Ebenheit von Decken, Estrichen und Fußböden in Abhängigkeit vom Messpunktabstand. › mehr
Die Normenreihe DIN 18560 „Estriche im Bauwesen“ regelt Planung und Ausführung von Estrichen. › mehr
Dispersionsklebstoffe enthalten Kunststoffe fein verteilt in Wasser. › mehr
Die Druckfestigkeit beschreibt, welche Druckspannung ein Estrich oder Beton aufnehmen kann; Estriche werden mit C und dem Wert in N/mm² klassifiziert, etwa C25. › mehr
Die dynamische Steifigkeit s′ beschreibt, wie „hart“ eine Trittschalldämmung federt; angegeben in MN/m³, auf dem Produkt als SD-Klasse. › mehr
Die Ebenheitstoleranz legt fest, wie stark eine Fläche örtlich von einer Ebene abweichen darf. › mehr
Die Einpflege ist die erste Pflegebehandlung nach Verlegung und Oberflächenbehandlung, etwa mit Pflegeöl oder Pflegemittel. › mehr
Elastische Bodenbeläge sind dünne, nachgiebige Beläge aus Kunststoff, Kautschuk oder Naturstoffen, die als Bahnen, Platten oder Planken verlegt werden. › mehr
EMICODE ist ein Kennzeichnungssystem der Gemeinschaft Emissionskontrollierter Verlegewerkstoffe (GEV) für emissionsarme Bauprodukte wie Klebstoffe, Grundierungen und Spachtelmassen. › mehr
Estrich ist eine Schicht aus Estrichmörtel, die auf einem tragenden Untergrund oder einer Dämmschicht hergestellt wird. › mehr
Ein Estrich auf Trennschicht ist durch eine Folie oder Bahn vom tragenden Untergrund getrennt und kann sich unabhängig von ihm bewegen. › mehr
Als Estrichrandzone bezeichnet man die oberste Schicht eines Estrichs. › mehr
Farbabweichungen zwischen Mustern, Bahnen oder Teilflächen sind bei Naturmaterialien und Produkten aus verschiedenen Chargen nicht völlig vermeidbar. › mehr
Beim Fischgrätmuster stoßen Parkettstäbe im rechten Winkel versetzt aneinander, die Achse des Musters verläuft wie eine Gräte. › mehr
Eine Fixierung hält Beläge rutschfest, lässt sie aber wiederaufnehmbar – etwa für Teppichfliesen oder Bodenbeläge in Mietobjekten. › mehr
Fugenbildung bei Holzfußböden entsteht meist, wenn das Holz im Winter durch trockene Heizungsluft schwindet. › mehr
Der Fugenplan legt Lage, Art und Ausbildung aller Fugen in Estrich und Bodenbelag fest. › mehr
Das Funktionsheizen ist eine Leistung des Heizungsbauers und weist nach, dass die Fußbodenheizung funktioniert. › mehr
Der Fußbodenaufbau umfasst alle Schichten zwischen Rohdecke und Oberkante des fertigen Fußbodens (OKFF): Ausgleich, Wärme- und Trittschalldämmung, Trennlage, Estrich, Verlegewerkstoffe und Belag. › mehr
Gerüche nach der Verlegung stammen aus Belägen, Verlegewerkstoffen oder Reaktionen zwischen ihnen und dem Untergrund, etwa bei Feuchte. › mehr
Bei der Gitterritzprüfung ritzt man mit einem harten Stahlstift ein Gitter in die Estrichoberfläche. › mehr
Eine Grundierung bindet Reststaub, gleicht das Saugverhalten des Untergrunds aus und verbessert die Haftung der folgenden Schicht. › mehr
Gussasphaltestrich, Kurzzeichen AS, besteht aus Bitumen und Gesteinskörnung und wird heiß eingebaut. › mehr
Eine Haftbrücke verbessert die Haftung zwischen zwei Schichten, etwa zwischen Beton und Verbundestrich oder zwischen glatten Altuntergründen und Spachtelmasse. › mehr
Bei der Haftzugprüfung wird ein Prüfstempel auf die Oberfläche geklebt und senkrecht abgezogen. › mehr
Ein Heizestrich enthält Heizelemente oder liegt unmittelbar darüber und gibt deren Wärme an den Raum ab. › mehr
Hochkantlamellenparkett besteht aus hochkant stehenden Massivholzlamellen. › mehr
Bei einer Hohlkehle wird der elastische Belag mit einer gerundeten Profilleiste in den Übergang zwischen Boden und Wand hochgeführt. › mehr
Eine Hohlstelle ist ein Bereich, in dem Belag, Parkett oder Spachtelmasse keinen Verbund zum Untergrund hat. › mehr
Die Holzausgleichsfeuchte ist die Feuchte, die Holz bei gleichbleibendem Raumklima annimmt. › mehr
Die Holzfeuchte gibt den Wasseranteil im Holz in Prozent der Darrmasse an. › mehr
Holzpflaster besteht aus Holzklötzen, deren Hirnholz die Lauffläche bildet. › mehr
Die Jahrringlage beschreibt, wie die Jahrringe im Querschnitt eines Elements verlaufen. › mehr
Kautschukbeläge bestehen aus natürlichem und synthetischem Kautschuk mit Füllstoffen. › mehr
Knarr- und Knackgeräusche entstehen, wenn Holzteile oder Verbindungen unter Belastung aneinander reiben oder sich bewegen. › mehr
Kontaktklebstoffe werden auf beide Seiten aufgetragen und müssen ablüften, bevor die Teile zusammengefügt werden; die Haftung entsteht sofort beim Anpressen. › mehr
Korkbeläge bestehen aus gepresstem Korkgranulat, als Platten zum Kleben oder als Fertigelemente zum Klicken. › mehr
Die KRL-Methode misst die relative Luftfeuchte, die sich über oder in einem Estrich im Gleichgewicht einstellt – die korrespondierende relative Luftfeuchte. › mehr
Kunstharzestrich, Kurzzeichen SR, verwendet ein Reaktionsharz – meist Epoxid- oder Polyurethanharz – als Bindemittel. › mehr
Laminat ist ein Bodenbelag aus einer Trägerplatte aus Holzwerkstoff, einer bedruckten Dekorschicht und einer harten Kunstharzschicht. › mehr
Landhausdielen sind lange, breite Parkettelemente, meist als Mehrschichtparkett mit durchgehender Nutzschicht. › mehr
Linoleum besteht überwiegend aus nachwachsenden Rohstoffen: oxidiertem Leinöl, Harzen, Holz- oder Korkmehl, Kalkstein und Pigmenten auf einem Jutegewebe. › mehr
Magnesiaestrich, Kurzzeichen MA, wird aus Magnesiumoxid und einer Magnesiumsalzlösung hergestellt; mit Holzspänen oder Füllstoffen heißt er auch Steinholzestrich. › mehr
Makulatur ist eine Untertapete oder ein Vorkleister, der den Untergrund für die eigentliche Tapete vorbereitet. › mehr
Mängelansprüche – umgangssprachlich Gewährleistung – geben dem Auftraggeber bei Mängeln Rechte auf Nacherfüllung, Minderung, Schadensersatz oder Selbstvornahme. › mehr
Mit der Mängelrüge zeigt der Auftraggeber einen Mangel an und fordert dessen Beseitigung. › mehr
Massivparkett besteht über die gesamte Dicke aus Holz. › mehr
Mehrschichtparkett besteht aus einer Nutzschicht aus Edelholz auf einer oder zwei Trägerlagen, die quer zueinander verleimt sind. › mehr
Bei Heizestrichen werden vor dem Estricheinbau Stellen markiert, an denen keine Heizrohre liegen. › mehr
Mosaikparkett besteht aus kleinen, dünnen Massivholzlamellen, die meist zu Tafeln vorgefertigt geliefert und vollflächig verklebt werden. › mehr
Nadelvlies ist ein textiler Belag aus Fasern, die durch Vernadeln zu einem Vlies verfestigt werden, ohne Flor. › mehr
Bei elastischen Bahnenbelägen werden die Nähte verschweißt, um sie dicht und strapazierfähig zu machen. › mehr
Nebenleistungen gehören nach der ATV zur vertraglichen Leistung, auch wenn sie im Leistungsverzeichnis nicht erwähnt sind, und werden nicht gesondert vergütet. › mehr
Die Nenndicke ist die planmäßige Dicke eines Estrichs. › mehr
Die Nutzschicht ist die oberste Holzschicht von Mehrschichtparkett. › mehr
Die Oberflächentemperatur des Untergrunds ist für die Verlegung ebenso wichtig wie die Raumtemperatur: Zu kalte Untergründe verzögern das Abbinden der Klebstoffe und bergen Tauwassergefahr. › mehr
Beim Ölen dringt das Öl in das Holz ein und härtet dort aus, ohne einen geschlossenen Film zu bilden. › mehr
Parkett ist ein Fußboden aus Holz, dessen Nutzschicht aus Massivholz besteht. › mehr
Pilling bezeichnet kleine Faserknötchen auf der Oberfläche textiler Beläge, die durch Reibung entstehen. › mehr
Der Auftragnehmer muss die Vorleistungen anderer Gewerke und die Vorgaben des Auftraggebers prüfen, soweit es sein Fachwissen erlaubt, und erkannte Bedenken unverzüglich schriftlich mitteilen. › mehr
PVC-Beläge bestehen aus Polyvinylchlorid mit Weichmachern, Füllstoffen und Pigmenten. › mehr
Die Qualitätsstufen Q1 bis Q4 beschreiben, wie glatt Flächen aus Gipsplatten gespachtelt werden – von der Grundverspachtelung (Q1) bis zur vollflächigen Spachtelung für höchste Ansprüche an Streiflicht (Q4). › mehr
Holz quillt, wenn es Feuchte aufnimmt, und schwindet, wenn es Feuchte abgibt – quer zur Faser deutlich, längs kaum. › mehr
Randdämmstreifen trennen den Estrich von Wänden, Stützen, Türzargen und Rohrdurchführungen. › mehr
Die Randfuge ist der Abstand zwischen Belag und Wänden, Stützen oder Einbauten. › mehr
Der Rapport ist die Länge, nach der sich ein Muster wiederholt, bei Teppich, Bahnenware oder Tapete. › mehr
Beim Räuchern wird Eichenholz Ammoniakdämpfen ausgesetzt; die Gerbstoffe reagieren und färben das Holz dunkel. › mehr
Das Raumklima – Lufttemperatur und relative Luftfeuchte – beeinflusst die Trocknung von Estrichen, das Abbinden von Verlegewerkstoffen und das Verhalten von Holz. › mehr
Reaktionsklebstoffe härten durch eine chemische Reaktion aus, etwa Polyurethan- (PU), Epoxid- oder silanmodifizierte Polymerklebstoffe (SMP). › mehr
Falsche Reinigung ist eine häufige Ursache für Schäden: zu nasses Wischen bei Holz und Linoleum, ungeeignete Reinigungsmittel, fehlende Erstpflege. › mehr
Die relative Luftfeuchte gibt in Prozent an, wie viel Wasserdampf die Luft im Verhältnis zur höchstmöglichen Menge bei ihrer Temperatur enthält. › mehr
Resteindrücke sind bleibende Vertiefungen nach Belastung durch Möbel, Stuhlbeine oder Absätze. › mehr
Restfeuchte ist das Wasser, das nach dem Einbau noch im Estrich oder Beton enthalten ist. › mehr
Risse im Estrich entstehen vor allem durch Schwinden, Zwang an Einbauten, fehlende Fugen oder Überlastung. › mehr
Die Rohdecke ist die tragende Decke ohne Fußbodenaufbau, meist aus Stahlbeton. › mehr
Die Rutschhemmung beschreibt, wie sicher ein Bodenbelag begangen werden kann. › mehr
Ein Sachverständiger beurteilt Schäden und Mängel fachlich, etwa im Auftrag einer Partei (Privatgutachten), im gerichtlichen Verfahren oder in einem Schlichtungsverfahren. › mehr
Eine Schallbrücke ist eine starre Verbindung, die Körperschall an der Trittschalldämmung vorbei in Wände oder Decke leitet: Mörtelreste in der Randfuge, fehlende Randstreifen, harte Sockelleisten oder Rohre ohne Entkopplung. › mehr
Eine Scheinfuge ist ein Einschnitt in den oberen Teil des Estrichs, der als Sollbruchstelle Schwindrisse an eine gewollte Stelle lenkt. › mehr
Beim Schiffsverband werden Dielen, Stäbe oder Laminatelemente in parallelen Reihen mit versetzten Kopfstößen verlegt. › mehr
Schnellestriche enthalten spezielle Bindemittel oder Zusätze, die das Anmachwasser schneller binden. › mehr
Bei beheizten Fußbodenkonstruktionen arbeiten Planer, Heizungsbauer, Estrichleger und Bodenleger nacheinander. › mehr
Schüsselung bezeichnet eine Verformung, bei der sich die Ränder höher wölben als die Mitte. › mehr
Bei der schwimmenden Verlegung werden Elemente nur untereinander verbunden – geklickt oder verleimt – und liegen ohne Verklebung auf einer Unterlage. › mehr
Ein schwimmender Estrich liegt auf einer Dämmschicht und ist von Wänden, Stützen und Rohrdurchführungen durch Randdämmstreifen getrennt. › mehr
Von Seitenverleimung spricht man, wenn Lack, Öl, Kitt oder Klebstoff die Fugen zwischen den Parkettelementen verbindet. › mehr
Eine Sinterschicht ist eine dünne, bindemittel- und feinstoffreiche Schicht an der Estrichoberfläche, typisch bei Calciumsulfat-Fließestrichen. › mehr
Sockelleisten decken die Randfuge ab und schützen die Wand. › mehr
Spachtelmassen gleichen Unebenheiten des Untergrunds aus und schaffen eine glatte, saugfähige Fläche für den Belag. › mehr
Eine Sperrgrundierung, meist aus Epoxidharz, soll Restfeuchte aus dem Untergrund von Spachtelmasse und Belag fernhalten. › mehr
Stabparkett besteht aus massiven Holzstäben mit Nut und Feder oder umlaufender Nut und Federn. › mehr
Das Stichmaß ist der Abstand zwischen der Unterkante einer Richtlatte und dem tiefsten Punkt der Fläche dazwischen. › mehr
Streiflicht fällt sehr flach über eine Fläche und macht kleinste Unebenheiten, Spachtelgrate und Abzeichnungen sichtbar. › mehr
Der Stundenverrechnungssatz ist der Preis, den ein Betrieb je produktiver Arbeitsstunde berechnen muss, um Lohnkosten, Gemeinkosten, Wagnis und Gewinn zu decken. › mehr
Der Ansatz gibt an, wie gemusterte Tapetenbahnen nebeneinander angesetzt werden: beim geraden Ansatz auf gleicher Höhe, beim versetzten um einen halben Rapport verschoben, beim freien Ansatz beliebig. › mehr
Der Taupunkt ist die Temperatur, bei der Luft mit Wasserdampf gesättigt ist. › mehr
Teppichfliesen sind textile Beläge in Plattenform mit schwerem Rücken. › mehr
Textile Bodenbeläge sind Beläge mit einer Nutzschicht aus Fasern, etwa als Tufting-, Webware oder Nadelvlies, in Bahnen oder als Teppichfliesen. › mehr
Die Trägerlage ist der Unterbau von Mehrschichtparkett, auf den die Nutzschicht geleimt ist; bei Dreischichtparkett mit Mittellage und Gegenzug. › mehr
Eine Trennlage ist eine Folie oder Bahn zwischen zwei Schichten des Fußbodenaufbaus. › mehr
Eine Trittschalldämmung ist eine federnde Dämmschicht unter schwimmendem Estrich oder schwimmend verlegtem Belag. › mehr
Das Trittschallverbesserungsmaß ΔLw gibt in Dezibel an, um wie viel ein Fußbodenaufbau den Trittschall gegenüber der Rohdecke verringert. › mehr
Trockenestrich besteht aus vorgefertigten Platten, etwa Gipsfaser-, Zementfaser- oder Holzwerkstoffplatten, die auf einer Ausgleichsschicht oder Dämmung verlegt und miteinander verklebt oder verschraubt werden. › mehr
Profile verbinden Beläge an Türdurchgängen, gleichen Höhenunterschiede aus oder schützen Kanten, etwa an Treppenstufen. › mehr
Übermessen bedeutet, dass eine Aussparung bei der Abrechnung nicht abgezogen wird, als wäre durchgehend gearbeitet worden. › mehr
Bei einer Überzahnung zeichnen sich die Riefen des Klebstoffs oder Spachtels an der Oberfläche eines dünnen Belags ab, besonders bei Streiflicht. › mehr
Vor der Verlegung prüft der Bodenleger, ob der Untergrund für den vorgesehenen Belag geeignet ist: Feuchte, Ebenheit, Festigkeit, Risse, Sauberkeit, Temperatur und bei Heizestrich das Aufheizprotokoll. › mehr
Zur Untergrundvorbereitung gehören alle Arbeiten, die den Untergrund verlegereif machen: Schleifen, Absaugen, Entfernen von Altbelägen und Klebstoffresten, Grundieren, Spachteln und Schließen von Rissen. › mehr
Ein Verbundestrich ist fest mit dem tragenden Untergrund verbunden, meist über eine Haftbrücke auf Beton. › mehr
Verfärbungen und Flecken entstehen durch Reaktionen im oder am Belag – etwa durch Feuchte, Gerbstoffe im Holz, Klebstoffe, Weichmacherwanderung, Reinigungsmittel oder Licht. › mehr
Verlegeunterlagen liegen unter schwimmend verlegten Böden. › mehr
Eine Versiegelung ist ein filmbildender Lack, der die Holzoberfläche schließt und vor Abnutzung, Schmutz und Feuchte schützt. › mehr
Vliestapeten haben einen Träger aus Zellstoff- und Textilfasern. › mehr
Die Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen besteht aus drei Teilen: VOB/A regelt die Vergabe öffentlicher Aufträge, VOB/B die Vertragsbedingungen und VOB/C die technischen Vertragsbedingungen (ATV) der einzelnen Gewerke. › mehr
Der Wärmedurchlasswiderstand R gibt an, wie stark eine Schicht den Wärmestrom bremst; R = Dicke ÷ Wärmeleitfähigkeit, in m²K/W. › mehr
Weichmacher machen PVC flexibel. › mehr
Die Zahnung des Spachtels bestimmt, wie viel Klebstoff aufgetragen wird. › mehr
Zementestrich, Kurzzeichen CT, ist ein Estrich mit Zement als Bindemittel. › mehr
Die Zusammendrückbarkeit c gibt an, um wie viele Millimeter eine Dämmschicht unter Dauerlast nachgibt; auf dem Produkt steht sie als Klasse, etwa CP2 für 2 mm. › mehr
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Die Erklärungen sind allgemeine Fachinformationen und ersetzen weder Normtexte noch Herstellerangaben, Planung oder Rechtsberatung. Grenzwerte und Rechenwege stehen in den verlinkten Fachrechnern.