Fachrechner Klebstoff, Grundierung und Zubehör: Materialliste für die Verlegung

Der Rechner erstellt eine Materialliste für eine Verlegefläche: Grundierung und Klebstoff nach Verbrauch laut Datenblatt mit Zuschlag für den Untergrund, dazu Sockelleisten, Übergangsprofile und Schweißschnur – jeweils mit Gebindezahl.

Eingaben

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Grundierung und Klebstoff Beispielwerte

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g/m²
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Zubehör

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Ergebnis

Das Ergebnis wird berechnet …

Grundlagen

Grundierung, Spachtelmasse und Klebstoff bilden ein System. Die Grundierung bindet Reststaub und regelt das Saugverhalten des Untergrunds, die Spachtelmasse schafft eine ebene Fläche, der Klebstoff verbindet den Belag dauerhaft mit dem Untergrund. Die Produkte eines Herstellers sind aufeinander abgestimmt. Wer Produkte verschiedener Hersteller kombiniert, kann sich im Schadensfall nicht auf eine Systemgewährleistung berufen.

Wie viel Klebstoff auf die Fläche kommt, bestimmt die Zahnung des Spachtels. Die Technische Kommission Bauklebstoffe (TKB) hat die Zahnleisten in ihrem Merkblatt 6 einheitlich bezeichnet. Die Bezeichnung und den Verbrauch je Quadratmeter nennt das technische Merkblatt des Klebstoffs.

So rechnet der Rechner

  • Grundierung und Klebstoff: Fläche × Verbrauch laut Datenblatt. Beim Klebstoff kommt der Zuschlag für den Untergrund hinzu.
  • Sockelleisten: Raumumfang minus Türbreiten, plus Zuschlag für Gehrungen und Verschnitt, geteilt durch die Stablänge.
  • Übergangsprofile: je Türdurchgang so viele Profile, wie die Türbreite erfordert.
  • Schweißschnur: Nahtlänge plus 10 % für Anfänge, Abschnitte und Kreuzungen. Die Nahtlänge liefert der Bahnenplaner.
  • Spachtelmasse rechnet der eigene Rechner Spachtelmasse aus Schichtdicke oder Höhenraster.

Warum der Verbrauch auf der Baustelle abweicht

Der Untergrund saugt mit

Datenblattwerte gelten für einen normal saugenden, glatten Untergrund. Stark saugende oder raue Untergründe brauchen nach Untersuchungen der TKB bis zu etwa 15 % mehr Klebstoff, glatte und nicht saugende weniger. Eine passende Grundierung gleicht das Saugverhalten aus.

Der Zahnspachtel nutzt sich ab

Zahnleisten gleicher Bezeichnung tragen nicht exakt dieselbe Menge auf. Fertigungstoleranzen und Abnutzung verändern das Profil. Auch der Winkel, in dem der Spachtel geführt wird, beeinflusst die Auftragsmenge spürbar. Abgenutzte Zahnleisten tragen zu viel auf und sollten regelmäßig gewechselt werden.

So viel wie nötig, so wenig wie möglich

Zu wenig Klebstoff führt zu mangelhafter Benetzung des Belagrückens und Hohlstellen. Zu viel Klebstoff kann bei elastischen Belägen Resteindrücke begünstigen und verlängert die Ablüftzeit. Die Benetzung lässt sich prüfen, indem man eine frisch eingelegte Bahn wieder abhebt.

Häufige Fragen zu Klebstoff und Grundierung

Welche Zahnung ist die richtige?

Das steht im technischen Merkblatt des Klebstoffs, abgestimmt auf Belagart und Rückenausbildung. Ein Beispiel aus der Praxis: Bahnenware aus Textil mit Dispersionsklebstoff und Zahnung TKB B2 liegt bei rund 450 g/m². Für Parkett gelten andere Zahnungen als für elastische Beläge.

Muss immer grundiert werden?

Vor dem Spachteln fast immer, vor dem Kleben je nach System. Die Grundierung bindet Staub, verhindert, dass der Untergrund der Spachtelmasse Wasser entzieht, und sorgt für gleichmäßige Haftung. Welche Grundierung auf welchen Untergrund gehört, nennt der Hersteller.

Wie viel Reserve sollte man einplanen?

Angebrochene Gebinde lassen sich oft nicht zurückgeben. Der Rechner rundet auf volle Gebinde auf. Bei Klebstoff kann eine kleine Reserve sinnvoll sein, falls der Untergrund stärker saugt als erwartet.

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