Anbieter von Designbodenbelägen kannten über viele Jahre nur eine Richtung: nach oben. In den vergangenen Monaten hat sich das wirtschaftliche Umfeld allerdings verschlechtert. Wie schätzen Unternehmen die Entwicklung im laufenden Jahr ein?

Eigentlich sind Designbodenbeläge annähernd perfekte Produkte: Es gibt sie in unzähligen Varianten für fast jeden Einsatzbereich, sie können so gut wie jede Gestalt annehmen und auch wer eine nachhaltig ausgerichtete Variante sucht, wird bei diesen Belägen fündig. Dunkle Schatten werfen allerdings die Krise am Bau, das schwierige wirtschaftliche Umfeld und die schlechte, von Unsicherheit geprägte Stimmung in Deutschland. Hinzu kommen eine teils instabile Versorgung mit Rohstoffen, eine überbordende Bürokratie mit immer neuen Richtlinien, eine schwache Nachfrage vor allem im privaten Wohnungsbau und der Preiskampf, der absehbar eingetreten ist.
Wie schätzen Hersteller und Anbieter den Markt für Designbodenbeläge zum Jahresbeginn 2024 ein? Ist – bezogen auf Designbeläge – die Talsohle im Objekt und im Wohnbau bereits durchschritten und Licht am Horizont für den weiteren Jahresverlauf schon erkennbar?
Und: Sind Punkte wie Nachhaltigkeit, Recycling, Wohngesundheit und Ökologie für die Entscheider angesichts der aktuellen wirtschaftlichen Lage weiter wichtige Aspekte? Welche Verlegungen, Formate, Optiken und Designs, Materialien und Belagsarten/technischen Features sind bei Designbelägen aktuell maßgeblich? Und schließlich: Wie lautet die Prognose für den Absatz von Designbelägen bezogen auf das gesamte Jahr 2024?
Mehr Klarheit und Sicherheit
Zunächst zur aktuellen wirtschaftlichen Situation. Zuletzt haben hohe Zinsen und Baukosten Neubau und Renovierung gehemmt; hinzu kamen Herausforderungen bei Rohstoffen, Frachtkosten und Lieferketten. Dieter Overkamp, Geschäftsführer Marketing und Vertrieb bei der Objectflor Art und Design Belags GmbH in Köln, schätzt den Bausektor im Ganzen, den Innenausbau und damit verbunden den Markt der Designbodenbeläge für 2024 leicht positiv ein: "Die Bereitstellung öffentlicher Gelder in verschiedenen Fördertöpfen schafft wieder etwas mehr Klarheit und Sicherheit für die Bau- und Immobilienwirtschaft. Auch die aktuelle Entwicklung der Zinsen trägt hier sicherlich positiv bei." Er glaube daran, dass die Talsohle durchschritten sei und wieder mehr gebaut werden werde. "Wir spüren in den ersten Wochen des jungen Jahres eine leicht steigende Nachfrage nach unseren Produkten und Lösungen. Auch im Bereich der Planungen, Projektierungen und Ausschreibungen steigen die Anfragen", sagt Overkamp; er sehe "verhalten positiv" auf 2024.
Die Situation in der Baubranche sei weiterhin schwer einzuschätzen, meint Désirée Fehlhauer, Market Manager LVT & Carpet bei Tarkett D/A/CH in Ludwigshafen. Denn die Entwicklung im Objektgeschäft und im Wohnbau hänge von vielen Faktoren ab: "Hohe Zinsen und gestiegene Baukosten sind nur einige davon. Für Handwerker und Verleger wird der Mangel an Fachkräften weiter sehr herausfordernd bleiben. Für den Bereich der Designböden gehen wir davon aus, dass die Talsohle noch nicht durchschritten ist. Realistisch betrachtet ist davon auszugehen, dass sich auch dieses Jahr eher schwierig gestaltet."
Designbodenbeläge: Optimistischer Start ins neue Jahr
Die gute Nachricht: Der Absatzmarkt werde sich voraussichtlich auf Vorjahresniveau bewegen und nicht weiter sinken. Eine echte Steigerung des Marktvolumens für Designböden erwartet man bei Tarkett aber erst wieder von 2025 an. "Alle Produzenten sowie die großen Kundengruppen gehen offenbar davon aus, dass der Tiefpunkt erreicht ist und sich in den kommenden Monaten eine Phase des langsamen Wachstums einstellen wird. Dies dürfte zu einem anhaltenden Anstieg der Nachfrage bis zum Jahresende führen", erklärt Céline Quervel, Leitung Corporate Marketing und Gesamtvertrieb bei der Classen Gruppe in Kaisersesch.
Bei Project Floors ist der Blick ungeachtet der zuletzt schwierigen Marktlage nach vorn gerichtet. "Wir sind optimistisch ins neue Jahr gestartet und bleiben es weiterhin, auch wenn die aktuelle Absatz-Situation noch nicht wieder auf dem gewünschten Niveau ist. Das Jahr hat aber erst begonnen und es besteht die Hoffnung, dass die derzeit wieder sinkende Inflationsrate die Investitionsbereitschaft in der Baubranche ansteigen lässt", sagt Bernd Greve, der Geschäftsführer der Project Floors GmbH in Frechen.
Wo ist Nachhaltigkeit jetzt ein Thema, wo eher nicht?
Der Verband der mehrschichtig modularen Fußbodenbeläge (MMFA) sieht die Branche im laufenden Jahr "auf dem Weg, die Synergie von Nachhaltigkeit, Innovation und vielseitigem Design zu erreichen". Das erklärt der Zusammenschluss führender Hersteller von Fußbodenbelägen in seinem jüngsten Trendbericht.
Wie steht es derzeit am Markt um die Bedeutung von Nachhaltigkeit, Recycling und Wohngesundheit? Rückt das Thema angesichts des schwierigen ökonomischen Umfelds in den Hintergrund?
Tatsächlich wirkt sich die wirtschaftliche Situation in den verschiedenen Marktsegmenten unterschiedlich aus: Während zum Beispiel für Architekten der Bereich Nachhaltigkeit & Co. meist von zentralem Interesse sei, liege der Fall im Privatbereich anders, hat Bernd Greve (Project Floors) beobachtet: "Bei einigen privaten Endverbrauchern verschiebt sich die Bedeutung sicherlich nicht zuletzt durch die nach wie vor höheren Anschaffungskosten für PVC-freie Beläge wieder etwas mehr in den Hintergrund." Grundsätzlich bleibe Nachhaltigkeit aber ein wichtiges Thema und Project Floors sehe darin wachsendes Potenzial für die Zukunft.
Wohngesundheit und Ökologie ist von hoher Bedeutung
Auch bei Classen bleiben ungeachtet der wirtschaftlichen Entwicklung die Themen Nachhaltigkeit, Recycling, Wohngesundheit und Ökologie von hoher Bedeutung. Céline Quervel: "Diese Aspekte reflektieren nicht nur eine ethische Verantwortung gegenüber der Umwelt, sondern auch die steigenden Bedürfnisse und Präferenzen der Verbraucher." Classen bekräftige sein langfristiges Engagement für Qualität, Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit durch Investitionen in umweltfreundliche Materialien, energieeffiziente Produktion und Recyclinginitiativen.
Kriterien wie Nachhaltigkeit, Recycling, Wohngesundheit und Ökologie würden gerade in der aktuellen wirtschaftlichen Lage immer relevanter, und zwar bei Entscheidern auf allen Ebenen – davon zeigt man sich bei Tarkett überzeugt. "Förderungen sind immer öfter an nachhaltige Bauweisen geknüpft und der Bedarf an entsprechenden Gebäudezertifizierungen nimmt deutlich zu. Hohe Nachhaltigkeitsanforderungen zu erfüllen und das auch nachweisen zu können, ist für die Finanzierung von Bau- und Sanierungsprojekten ausgesprochen wichtig geworden", so Désirée Fehlhauer.
Das Thema Nachhaltigkeit, erklärt Danijel Baric, Head of Sales Unilin Flooring Modular Direkt D/A, sei ein globales Thema, das nicht nur im Bereich der Bodenbeläge wichtig sei: "Für Unilin Flooring ist eine transparente und offene Kommunikation zur Nachhaltigkeit wichtig. Wo stehen wir, was können wir? Transparenz bedeutet für uns zum Beispiel, Kunden oder Interessenten den Zutritt zu unseren Produktionsstätten in Belgien zu ermöglichen."
Das Unternehmen verfüge über eine der modernsten und effizientesten Produktionsstätten für LVT in Europa. Gerade investiere es in ein neues LVT-Werk hundert Millionen Euro – der Schwerpunkt liegt dabei auf Kreislaufwirtschaft. Allerdings, räumt Baric ein, werde im Unternehmen bemerkt, "dass Nachhaltigkeit aktuell beim Endkonsumenten ein wenig in den Hintergrund rückt".
Designbodenbeläge: Fischgrät liegt im Trend
Was ist momentan Trend bei Designbodenbelägen, wenn es um Verlegungen, Materialien und Belagsarten/technische Features, Formate, Optiken und Designs geht? "Kunden", hat der MMFA festgestellt, wünschten sich "Flexibilität und Innovation". Dabei stehe Komfort ganz oben, "und wasserbeständige Oberflächen und wasserdichte Produkte werden immer mehr zum Standard".
Zu den Trends zählen aus Sicht des Verbands weiterhin realistische Eichendesigns in Gold und Honig, "wobei Embossed-in-Register-Technologie (EIR) zur Verstärkung der Haptik des Fußbodenbelags eingesetzt wird und für ein realistisches Aussehen und Holzgefühl sorgt", berichtet der MMFA.
Die Farben Ulme und Kastanie sowie rauchige Grau- und Beigetöne seien aktuell sehr beliebt, hinzu kämen ultramatte Oberflächenbehandlungen und längere Dielenformate. Die digitale Drucktechnologie ermöglicht zudem auf Wunsch personalisierte Muster bei Fußbodenbelägen.
Es herrscht große Experimentierfreudigkeit
Neben den nach wie vor gefragten klassischen Verlegungen herrsche derzeit eine große Experimentierfreudigkeit, was sehr individuelle Kreationen am Boden entstehen lasse, hat Bernd Greve von Project Floors beobachtet: "Die Elementbauweise des Designbodens ermöglicht hierbei durch beispielsweise die Kombination mehrerer Dekore nahezu unendliche Gestaltungsmöglichkeiten wie das Schaffen von Zonierungen. Das wird auch weiterhin ein großes Thema sein."
Eines der zentralen Themen von Project Floors sind Designverlegungen. Bernd Greve: "Je nach Raumgröße oder ob eine eher klassisch, elegante oder doch lieber moderne Interpretation gewünscht wird, bieten wir die kleinen Planken in den passenden Größen."
Ursprünglich vor allem im Objektbereich eingesetzt, wünschten mittlerweile auch immer mehr Privatpersonen eine hochwertige Fischgrätverlegung in ihren Wohnräumen, berichtet Bernd Greve weiter. Darum bietet das Unternehmen aus Frechen nun auch eine kleine Auswahl der Fischgrätplanken mit einer entsprechenden Nutzschicht an, sodass hier in wirtschaftlich anspruchsvollen Zeiten kostengünstig geplant werden kann. Beim Hersteller Parador in Coesfeld ist Frank Petersen als Head of Product Development der Ansprechpartner für Fragen rund um Produkte und Design. "Generell beobachten wir, dass vor allem die PVC-freien Designböden einen immer größeren Stellenwert einnehmen, da die Verbraucher immer öfter nachhaltige Aspekte wie Recyclingfähigkeit und ein reduzierter CO2-Fußabdruck bei ihrer Kaufentscheidung berücksichtigen", sagt Petersen. Insbesondere Wasserfestigkeit und eine integrierte Schalldämmung zur Verbesserung der Raumakustik seien aktuell wichtige Auswahlkriterien bei den Verbrauchern.
Und die Formate? Neben der klassischen Landhausdiele zeige sich ein Trend zu besonderen Formaten und Verlegemustern ab. So hat sich auch bei Parador die Fischgrät-Verlegung bei den Designbelägen ihren Platz erobert. "Sie erfreut sich vor allem bei trendbewussten Verbrauchern einer großen Beliebtheit", so Frank Petersen.
Einwurf von Alexander Radziwill
Gesamtsituation ausbaufähig
"Ich bin mit der Gesamtsituation unzufrieden" – das Zitat stammt aus einem schon etwas älteren, aber seinerzeit sehr erfolgreichen Film und ist zu einem geflügelten Wort geworden. Der Satz wird in der Komödie „Der Schuh des Manitu“ von einem Mann ausgesprochen, der an einen Marterpfahl gebunden ist. Er sagt das erstaunlich entspannt und wirkt nicht verzweifelt, sondern eher leicht genervt.
Man fühlt sich an diese Szene erinnert, wenn in den Medien wieder einmal ein Sprecher eines Unternehmens die aktuelle wirtschaftliche Situation im Land und speziell die seines Betriebs beschreibt. Heißt: Die Lage ist nach wie vor (oder wieder einmal) finster, es scheint absehbar auch nicht wirklich besser zu werden, aber das ist ja noch lange kein Grund, die Fassung zu verlieren.
Designbodenbeläge: innovativ und überaus flexibel
Etwas anders sieht es in unserer Branche und speziell bei den Designbodenbelägen aus: Hier haben wir ein noch relativ junges Produkt, das sich nach erfolgreichen Jahren nun in einem Umfeld behaupten muss, das zeitweise von deutlichen Absatzrückgängen gekennzeichnet war. Die Gesamtsituation hier ist vielleicht nicht gerade optimal, könnte aber auch deutlich schlimmer sein.
Zudem ist das Produkt, um das es geht, nicht von gestern, sondern innovativ und überaus flexibel: Es kann sich perfekt an wechselnde Anforderungen anpassen – nicht zuletzt die Vielzahl an Looselay-, Klick- und Dryback-Varianten zeigt das. Auch angesichts der großen Zahl von am Markt miteinander konkurrierenden Anbietern sind hochwertige Designbodenbeläge bis heute nicht zur Ramschware geworden und verfügen über eine gewisse Wertigkeit, die nicht nur mit dem Image zusammenhängt. Je weiter sich das Produkt entwickelt, desto besser und authentischer sieht es aus – wer kann das schon von sich behaupten? Mit dem hochaktuellen Bereich Sanierung und Renovierung ist zudem ein interessantes Einsatzgebiet mit noch einiger Luft nach oben gegeben.
Und wer weiß, vielleicht sieht die Gesamtsituation zum Jahreswechsel 2024/25 ja auch schon wieder rosiger aus, als das heute absehbar ist? Unser Blick auf die Designbeläge lässt zumindest bei den von uns angesprochenen Anbietern vorsichtigen Optimismus erkennen – Gesamtsituation: ausbaufähig.
Neben der bei dem Hersteller aus Coesfeld hinzugekommenen Chevron-Verlegung etablieren sich nun auch raumgreifende Formate wie Schloss- und Breitdiele. Im Bereich der Dekore ermöglicht vor allem der Digitaldruck auch bei Parador einen großen Variantenreichtum. Petersen: "Wir sehen eine Entwicklung zu natürlichen Strukturen und Dekoren. Eiche bleibt das Maß aller Dinge und zeigt sich gleichermaßen in ruhigen wie in rustikalen Sortierungen. Die Farbpalette reicht von Grau und Beige über warme Cappuccino- und Latte Macchiato-Töne bis hin zu satten Honig-Nuancen." Farbstellungen, die an leicht geräuchertes Eichenholz erinnern, seien gefragt, während sich hell geschliffen anmutende Farben rückläufig entwickelten.
Möglichst "echt" und authentisch sollen Designbodenbeläge sein
Der Wunsch nach einer authentischen Optik, also so nah wie möglich am "echten" Vorbild wie Stein und Holz zu sein, sei über alle Marktsegmente hinweg ein wichtiger Faktor bei der Produktauswahl, bemerkt Désirée Fehlhauer (Tarkett). "Die technischen Features hängen wiederum stark vom Einsatzbereich ab, zum Beispiel sind möglichst glatte und pflegeleichte Oberflächen für die erhöhten Hygieneanforderungen im Bereich des Gesundheitswesens und der Seniorenpflege notwendig."
Im privaten Wohnbau wiederum dominiere die Nachfrage nach naturnahen Prägungen und Strukturen. Gefragt seien auch spezielle Kundenlösungen, die das individuelle Image aktiv unterstützen und dabei für ein harmonisches Stimmungsbild sorgen. Désirée Fehlhauer: "Gerade im Ladenbau bestimmt das Design den ersten und dauerhaften Eindruck von den jeweiligen Räumlichkeiten und entscheidet mit über den kommerziellen Erfolg von Verkaufsflächen."
Bei Classen herrscht eine verstärkte Nachfrage nach warmen Tönen und natürlichen Oberflächen. Darüber hinaus gewinnen auch technische Merkmale wie Langlebigkeit, Pflegeleichtigkeit sowie Umwelt- und Gesundheitsfreundlichkeit zunehmend an Bedeutung. "Wir beobachten auch eine wachsende Beliebtheit von Fischgrät-Designs sowie von dem Großplatten-Format, das eine fugenlose Raumgestaltung ermöglicht", teilt Céline Quervel mit.
Großflächige Fliesen, aber auch filigrane Dekore
Es gebe Trends, sagt Dieter Overkamp (Objectflor), die sich über Jahre etabliert hätten: "Fischgrät als Verlegung zählt hier sicherlich dazu. Bei den Formaten sind großflächige Fliesen sehr gefragt, aber auch Mosaike und filigrane Dekore. Der Vielfalt sind hier keine Grenzen gesetzt. Bei den Materialien und technischen Features blicken wir bei den Vinyl-Bodenbelägen auf ein sehr ausgereiftes Produkt: Qualität, Design und Langlebigkeit sind die perfekte Verbindung dieser Produkte."
Wie wird es in den kommenden Monaten weitergehen mit den Designbelägen? Welche Erwartungen haben Anbieter für das Gesamtjahr 2024? Spätestens seit Corona und der Energiekrise habe sich gezeigt, wie schwierig es sei, Prognosen aufzustellen, erklärt Bernd Greve: "Die Entwicklungen sind so vielschichtig und am Ende kommt es dem Sprichwort entsprechend ja doch zumeist anders als man es sich gewünscht hat. Als Unternehmen tut man sicherlich gut daran, sich flexibler aufzustellen, um in den aktuellen Zeiten schnell auf Veränderungen reagieren zu können. Wir fühlen uns gut gerüstet für die Herausforderungen des Jahres 2024."
Aufwärtstrend für die zweite Jahreshälfte
Während Classen sich 2023 mit weiteren Rückgängen der Nachfrage auseinandersetzen musste, lag der Fokus am Standort Kaisersesch darauf, mit Dryback eine neue Produktkategorie im Unternehmen zu etablieren. Dabei handelt es sich um einen Kunststoffboden mit geringer Paneelstärke, der nicht schwimmend mit mechanischen Verriegelungssystemen verlegt, sondern fest mit dem Untergrund verklebt wird.
"Das Jahr 2024", so Céline Quervel, "markiert einen Übergang für uns, in dem wir einen Aufwärtstrend in der zweiten Jahreshälfte erwarten und eine neue Produktkategorie von Classen in Zusammenarbeit mit einem neuen Partner auf den Markt bringen werden, der diesen Bereich als sein Kerngeschäft ansieht."
Dieter Overkamp zeigt sich für das noch junge Jahr optimistisch: "Wir bei Objectflor – das liegt uns als Rheinländer im Blut – sehen positiv auf 2024. Verschobene Bauprojekte werden zum Abschluss kommen, es wird wieder geplant werden und die Baubranche wird spätestens im zweiten Halbjahr etwas aufatmen. Davon werden auch die Bodenbelagshersteller profitieren."