Der Hausmeister hatte bereits verschiedene Versuche unternommen, den schadhaften und verfärbten Linoleumboden im Flur der Grundschule Obing wieder ansehnlich und pflegeleicht zu machen – vergeblich. Am Ende aber hieß es: Sanierung statt Austausch.

Beratung und Tests vor Ort überzeugten die bayerische Gemeinde Obing von einer Sanierung des Linoleumbodens mit dem Versiegelungssystem „Turbo Protect Color“ von RZ. Ein blauer 2K-Lack mit eingestreuten Flakes verlieh der Bodenfläche wieder eine attraktive Optik. Als abschließende Schicht sorgt eine transparente Versiegelung für Strapazierfähigkeit und Langzeitschutz.
Der Linoleumboden im Flur der Grundschule war nach Jahren intensiven Gebrauchs an einigen Stellen schadhaft geworden, an anderen wies er extreme Verfärbungen auf. Zudem war er schlecht zu reinigen. „Ein häufig vorkommendes Problem“, weiß Benno Felmeth, Fachberater bei RZ, den der Juniorchef des Raumausstatterbetriebs Voit vor der Vergabe der Bodensanierung zu Rate gezogen hatte. Farbveränderungen durch starke Sonneneinstrahlung, unterschiedliche Reinigungsmethoden und verschiedene Beschichtungen lassen sich selbst durch eine intensive Grundreinigung oft nicht mehr rückgängig machen.
Belag neu gestalten statt ersetzen
Im Schulflur sollte ein Austausch des Belags vermieden werden, Aufwand und Kosten mussten im Rahmen bleiben. „Um die geeignete Sanierungsmethode zu finden, haben wir von RZ Unterstützung geholt“, erklärt Joachim Voit von Voit Boden- und Raumgestaltung aus Amerang. Der Bauherr wollte einen hygienischen, pflegeleichten Boden, der den Anforderungen im Schulbetrieb wieder gewachsen ist und auch farblich mit dem blauen Linoleum der Klassenzimmer eine Einheit bildet. Nach Reinigung, Prüfung und Schleifen der Testflächen waren die Sanierungsschritte klar. Der Belag selbst war noch intakt.