Weiteres Plus erwartet
Die Umsatz- und Ergebnisentwicklung der Gruppe Inku International hat sich im ersten Quartal nach eigenen Angaben erfreulich entwickelt. In dem für das Unternehmen traditionell und wetterbedingt schwächstem Quartal verbesserte sich das Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr um rund 13 Prozent.
Das Ergebnis vor Ertragssteuern beträgt in den Monaten Jänner bis März 2007 minus 700.000 Euro. Im Vergleichszeitraum 2006 lag das Ergebnis vor Ertragssteuern bei minus 800.000 Euro. Das EBIT im ersten Quartal 2007 liegt bei minus 641.000 Euro im Vergleich zu minus 776.000 Euro in den Monaten Jänner bis März 2006.
Der Bruttoumsatz ging im ersten Quartal 2007 gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres von 8,033 Millionen Euro auf 7,744 Millionen Euro zurück.
„Die Ergebnisverbesserung zeigt, dass wir mit unseren Umstrukturierungen auf dem richtigen Weg sind und diesen auch weiterhin beibehalten werden“, erklärt Vorstand Michael Smolka.
Für das zweite Quartal 2007 rechnet die Gruppe mit einer ähnlich positiven Entwicklung: Aktuell liegt der Umsatz im zweiten Quartal mit steigender Tendenz am Vorjahreswert.
Im Bereich der Kostenentwicklung liegt das Unternehmen weitgehend innerhalb der gesetzten Ziele, wobei kleinere Optimierungen erst im zweiten Halbjahr 2006 sukzessive zur Geltung kommen werden.
Die Entwicklung der österreichischen Inku AG ist, ähnlich wie im vierten Quartal 2006, auch in den Monaten Jänner bis März 2007 deutlich positiver als die der Konzerntöchter. Dabei muss berücksichtigt werden, dass bis auf Inku Ungarn die Konzerngesellschaften der umliegenden Ländern in den vergangenen beiden Jahren entweder verkauft oder mit Hilfe von Management-Buy-out in reine Distributionsstrukturen umgewandelt wurden.
Zweiteres wurde insbesondere in Tschechien erfolgreich umgesetzt. Zukünftig werden neue Länder mit Partnern auf reinen Distributionsverträgen aufgebaut. Deutliche Umsatzzuwächse konnte Inku in den Bereichen Teppich, PVC, Bodenzubehör und Holz erzielen.
Auf Vorjahresniveau bewegen sich die Produktbereiche Laminat und Linol. Dabei zeigt sich, dass vor allem neue Kollektionen zu dem Umsatzplus beigetragen haben, wie die Teppichkollektion Auriga.
Im Sortiment Stoffe wurde Ende 2006 eine Aufholjagd gestartet. Ebenso wie im Segment der Teppichböden tragen vor allem neue Kollektionen zu der Entwicklung bei.
Mehr Transparenz
„Wir haben im März 2007 das gesamte Konditionen-, Marken- und Preismodell umgestellt. Dadurch haben wir unsere Systematik vereinfacht und mehr Transparenz für unsere Kunden geschaffen.
Für die folgenden Monate erwarten wir, dass diese Umstellungen, gepaart mit neuen Kollektionen, weiterhin Früchte tragen. Gerade die umsatzstarken Monate im Spätsommer und Herbst sollten unsere Stellung am Markt neuerlich belegen“, erläutert Smolka. ◇