Uzin Utz: Ergebnis gesteigert

Umsatzrückgang und Ergebnisplus: Die Uzin Utz SE hat im ersten Halbjahr einen Konzernumsatz von 242,3 Millionen Euro erzielt; ein Minus von 1,0 Prozent (Halbjahr 2023: 244,7 Millionen Euro). Mit 19,9 Millionen Euro (Halbjahr 2023: 17,5 Millionen Euro) liegt das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) bei einer EBIT-Marge von 8,2 Prozent dagegen um 1,1 Prozentpunkte über dem Vorjahreswert.

Die Vorstände der Uzin Utz SE: Philipp Utz, Christian Richter und Julian Utz (v. l. n. r.). - © Uzin Utz SE

Das wirtschaftlich herausfordernde Umfeld in der Baubranche habe sich in den Monaten Januar bis Juni fortgesetzt, berichtet der international agierende Hersteller von Produkten und Systemen für die Bodenverlegung. Der Großteil der Kern- und Wachstumsmärkte sei in der ersten Jahreshälfte weiterhin durch hohe Bauzinsen und daraus resultierende hohe Finanzierungskosten belastet gewesen. Auch die im Juni vollzogene Leitzinssenkung der EZB schwäche die Wirkung der Rahmenparameter nur marginal ab. „Das EBIT-Plus um 13,7 Prozent resultiert maßgeblich aus einer Verbesserung der Materialeinsatzquote, bedingt durch geringere Beschaffungskosten. Ebenso konnten die Frachtkosten reduziert werden. Dies in Kombination mit positiven Währungskurseffekten trug zu einer Ergebnissteigerung bei“, heißt es dazu von der Uzin Utz SE aus Ulm.

Vorsichtiger Optimismus für 2024

Auf das Jahr 2024 blicke das Unternehmen „mit vorsichtigem Optimismus“, so Vertriebsvorstand Philipp Utz. Eine grundlegende Besserung in den kommenden Monaten erwartet der Vorstand in der Bau- und Wohnungswirtschaft allerdings nicht, sondern erst von 2025 an.