So wird Lärm gemessen
Lärmentwicklung wird in der logarithmischen Einheit Dezibel (dB) angegeben. Drei Dezibel mehr werden als doppelt so laut wahrgenommen. Die korrekte Maßeinheit für das Geräusch, das das menschliche Ohr wahrnimmt, lautet dB(A) – gemeint ist der Schall(druck)pegel. Die Hörschwelle eines normal hörenden Menschen liegt bei null Dezibel Schallpegel dB(A).
Beispiele:
e0 bis 20 dB(A): kaum hörbar, wie das Gehen über einen Teppich oder Flüstern;
e20 bis 40 dB(A): gut hörbar, von manchen Menschen bereits als schlafstörend empfunden, z.B. Weckerticken, Computerventilatoren, Hintergrundgeräusche im Haus, Blätterrauschen;
e40 bis 65 dB(A): normale Gesprächslautstärke oder ein leises Radio;
e65 bis 80 dB(A): lautes Gespräch, Schreibmaschinenschreiben oder ein vorbeifahrendes Auto, im Bereich 80 dB(A) liegen etwa Rasenmäher;
e80 bis 100 dB(A): vorbeifahrende Lkws, Motorsägen oder Winkelschleifer;
e110 dB(A): Kreissägen, Presslufthämmer, Lärm in Diskotheken;
e120 dB(A): startende Düsenflugzeuge, Explosionen und laute Rockkonzerte.