Bei den Lehrlingscamps steht klarerweise das Fachliche im Vordergrund. Schließlich sollen ja zuallererst die handwerklichen Fähigkeiten des engagierten Nachwuchses weiter verbessert werden. Die Verantwortlichen haben aber über den Tellerrand hinaus gedacht und haben die Lernwochen mit Zusatzprogrammen ergänzt. Neben den sportlichen Aktivitäten standen auch immer wieder Workshops für die Persönlichkeitsentwicklung auf dem Programm, die von den Jugendlichen sehr gerne angenommen wurden. Es wurde über wichtige Themen wie Sucht und Gewalt gesprochen, referiert von einem besonders kompetenten Vortragenden, der beides aus eigener Sicht samt Ausstieg authentisch schildern konnte. Auch waren die Sozialkompetenz und die Kommunikation wichtige Schwerpunkte der Weiterbildung. Denn nur wenn man weiß, wie man auf andere wirkt und welche Mechanismen man positiv einsetzen kann, wird man als Mensch und Persönlichkeit erfolgreich sein. Ein besonderer Dank dafür gilt einmal mehr dem unermüdlichen Organisationsteam rund um Christian Reiböck und Toni Spiegel, ohne die es diese wichtige Veranstaltungsreihe nicht geben würde.
Der Nebeneffekt einer gelungenen Kommunikation ist immer ein gesteigertes Selbstwertgefühl, weil der Jugendliche seinen „persönlichen Werkzeugkasten“ damit um ein wichtiges Teil erweitert hat. Dieses gesteigerte Selbstbewusstsein kommt aber nicht nur dem motivierten Nachwuchs zugute, sondern hilft der gesamten Branche zu einem besseren Image. Dass solcherart gebildete Experten natürlich auch leichter und schneller Karriere machen, ist ein ebenso gewollter Nebenaspekt.