EPLF Neue „Objektklasse“ Laminatbranche bleibt aktiv

Laminatbranche bleibt aktiv

Der EPLF beschäftigt sich mit neuen Absatzkanälen und Einsatzbereichen, der Normierung neuer Produktlinien und dem Nachweis der Umweltverträglichkeit. So hat die Industrie mit der Beanspruchungsklasse 34, die der europäischen Laminatbodennorm EN 13329 in Kürze als Nachtrag angehängt wird, eine neue „Objektklasse“ für höchste Ansprüche geschaffen. Damit rücken stark beanspruchte Flächen in Kaufhäusern und Firmengebäuden sowie an Flughäfen in den Fokus. Der Arbeitskreis Technik im EPLF arbeitet an der Weiterentwicklung normativer Standards auf europäischer und internationaler Ebene. Daraus resultiert die jüngst im Europäischen Technischen Komitee für textile, elastische und Laminatbodenbeläge (CEN/TC 134) verabschiedete EN 15468, die Anforderungen und Testverfahren für direkt bedruckte Laminatböden definiert. Das Deutsche Institut für Bautechnik (DIBt) hat Zustimmung zu einer etwaigen Gruppenzulassung für Laminatböden in Deutschland signalisiert. Hintergrund ist das Thema „Innenraum-Emissionen“. Nachdem der Arbeitskreis Technik eine konstruktionstechnische Beschreibung für Standard-Laminatböden entwickelt hatte, wurde eine repräsentative Auswahl am Markt erhältlicher Produkte getestet. Ergebnis: VOC- und Formaldehydemissionen bei Laminatböden sind als niedrig einzustufen. Mit Zusammensetzung, Produktion, Hygiene, Pflege, Entsorgung und Emissionen hat sich Prof. Dr. Rainer Marutzky, Leiter des Fraunhofer Wilhelm-Klauditz-Instituts für Holzforschung, beschäftigt. Fazit: „Laminatfußböden weisen vorteilhafte Gebrauchseigenschaften auf und erfüllen Anforderungen zeitgemäßen Gesundheits- und Umweltschutzes in vorbildlicher Weise.“ Unter www.eplf.com/ Infomaterial steht das Merkblatt zum Download bereit.