GEV testet Produkte
„So schön können Fußböden sein – Patentrezepte für Werterhalt und saubere Raumluft“ – so informiert die GEV (Gemeinschaft emissionskontrollierter Verlegewerkstoffe e.V.) derzeit den Verbraucher, wenn er ein Haus baut, Böden renoviert und alte Bausubstanz saniert.
Da wird an die Gesundheit appelliert und daran, dass die Hersteller bereits gesundheitlich und ökologisch unbedenkliche Klebstoffe sowie Produkte für den Fußbodenaufbau wie Spachtelmassen, Vorstriche und Grundierungen, Fixierungen und Dämmmaterialien anbieten. Höchste Gesundheitsansprüche erfüllen ausschließlich Produkte, die mit dem Siegel „EC 1 – sehr emissionsarm“ gekennzeichnet sind. Die Einstufung erfolgt nach einem neutralen und objektiven Bewertungsraster, dem Emicode (abgekürzt EC). Die zertifizierten Qualitäten werden von der GEV kontinuierlich durch Stichproben überwacht. Damit wird sichergestellt, dass der neue Fußboden keine schädlichen Ausdünstungen (Emissionen) freisetzt und so höchste Gesundheits- und Umweltansprüche erfüllt. Die geprüften Produkte sind auf ihren Verpackungen mit dem EC-1-Siegel sichtbar ausgezeichnet. Hersteller, deren Fußbodenwerkstoffe dieses Siegel tragen, verpflichten sich, diese Produkte nach strengen Vorgaben zu produzieren. Die Kontrolle übernimmt die GEV. Seit mehr als fünf Jahren überwacht sie Herstelleraussagen in Bezug auf Umwelt- und Verbraucherschutz.
Unter den als gesundheitlich und ökologisch unbedenklich eingstuften Produkten führt sie regelmäßig Stichprobenuntersuchungen durch. Um Messfehler auszuschließen, beauftragt die GEV generell zwei unabhängige Institute mit der Analyse. Eine Übersicht über derzeit auf dem Markt erhältliche, als sehr emissionsarm mit EC 1 bewertete Produkte, liefert eine vom Umweltbundesamt geförderte Datenbank der GEV unter www.emicode-produkte.com.