Mit ihrem individuell gestalteten Gesellenstück zeigt Parkettlegerin Juliana Heinecker, wie vielfältig sich Holz allein durch unterschiedliche Formen und Farbtöne in Szene setzen lässt.

Geburtsdatum: 25.02.2004
Betrieb: Schwöbel Parkett, Einhausen
Berufsschule: Theodor-Litt-Schule Gießen
Das Gesellenstück
Material: Eiche, Räuchereiche, Esche
Maße: 174 × 124 cm
Warum hast du dieses Muster für dein Gesellenstück ausgewählt?
Ich wollte etwas Individuelleres, etwas anderes als das, was uns als Inspiration vorgestellt wurde. Zudem fand ich es faszinierend, welche
optische Wirkung man nur mit Holz und mit verschiedenen Farbtönen erreichen kann.
Wie hast du dich vorbereitet?
Zuerst hatte ich die Zeit in der Schule genutzt, um schon ein paar Mal meinen Serienschnitt zu üben. Zu Hause habe ich dann mit meinem Vater Fehlerquellen gesucht und ausgebessert – immer wieder, bis wir damit zufrieden waren. Dann habe ich eine kleine Version von meinem Gesellenstück als Vorübung gebaut.
Was ist das Besondere/die Schwierigkeit bei diesem Gesellenstück?
Die Schwierigkeit war, dass die Spitzen, vor allem von den Eschestäben, in ihrer Mitte genau aufeinandertreffen. Herausfordernd war auch die kleinen Dreiecke passend zuzuschneiden.
Was würdest du heute bei deinem Gesellenstück anders machen?
Eigentlich nichts, ich bin mehr als zufrieden mit meinem Gesellenstück. Bei mehr Zeit hätte ich bei den Stäben in einer Kassette mehr auf ihre Maserung geachtet und sie gleichmäßiger sortiert.
Und jetzt? Was machst du als Gesellin?
Nach meinem bestandenen Abschluss habe ich von meinem Ausbildungsbetrieb in die Firma meines Vaters gewechselt. Der Plan ist, etwa
ein Jahr allerlei Erfahrung zu sammeln und danach will ich auf Reisen gehen.
