Mein Standpunkt - Fürchtet euch nicht"> Mein Standpunkt Fürchtet euch nicht

Die Diskussionen über die Flüchtlinge reißen nicht ab. Abseits der Emotionen sollte das Handwerk über die Chancen nachdenken, die sich aus den arbeitswilligen Menschen für die Betriebe ergeben können: Integrationsbeispiele wie das des Esmatullah Azimi sind zur Nachahmung empfohlen. Dabei darf man aber nicht die Augen davor verschließen, dass damit auch Menschen ins Land kommen, die unsere Werte der Aufklärung, Freiheit der Meinung und Religion sowie Gleichberechtigung zwischen Männern und Frauen teilweise nicht teilen. Diesen Personen muss klargemacht werden, dass sich der Gast dem Gastgeber(land) anzupassen hat und nicht andersherum. Umgekehrt kann es aber auch nicht sein, dass wir vieles von den Geflüchteten fordern, aber selbst wenig geben wollen. Wie jede Investition in die Zukunft wird uns die Ausbildung zuerst einmal Geld kosten – dies gilt aber für einen Lehrling aus dem Inland genauso. In Anbetracht dessen, dass in ganz Europa der Nachwuchs an allen Ecken und Enden fehlt, sind die Zuwanderer eine Möglichkeit, diese Lücken zu füllen. Wir können uns also vor den vermeintlichen Bedrohungen zu Tode fürchten oder die Herausforderung der Integration mit Herz und Hirn annehmen und bestmöglich umsetzen – oder haben Sie einen anderen Vorschlag, wer Ihre Pension dereinst bezahlen wird?