DIN 18202 Toleranzen im Hochbau
Die DIN 1802 Tolereanzen im Hochbau befasst sich mit
Grenzabweichungen
Grenzwerten für Winkelabweichungen
Grenzwerten für Ebenheitsabweichungen
Grenzwerten für Fluchtabweichungen bei Stützen
Für den Bodenleger sind vorrangig die Ebenheitsabweichungen relevant.
Sinn und Zweck der Norm ist es, Toleranzen festzulegen, um Bauteile trotz unvermeidlicher Ungenauigkeiten bei der Fertigung, beim Messen und bei der Montage zusammenfügen zu können. Die Werte beschreiben die Abweichungen, die zulässig sind, damit der Nachfolgehandwerker auf die Arbeit des Vorhandwerkers aufbauen kann. Für den Bodenleger heißt das, dass ein Estrich, der auf einem Meter eine Senke oder eine Erhöhung von bis zu vier Millimetern aufweist, immer noch den Normvorgaben entspricht. Aus technischer Sicht ist diese Kernaussage durchaus richtig. Textile und elastische Bodenbeläge lassen sich auf einem derartigen Unterboden problemlos aufbringen. Ob das dadurch erzielte Ergebnis dann dem optischen Geltungsnutzen des Kunden entspricht, ist in vielen Fällen mehr als fraglich.