Angenommen: Der Wärmedurchlasswiderstand eines 5 Millimeter dicken elastischen Bodenbelags beträgt 0,034 m²K/W und der Wärmedurchlasswiderstand der Unterlage ist mit 0,10 angegeben. Dann werden die beiden Einzelwerte nicht zu 0,134 addiert, sondern der Gesamtaufbau wird als 100 Prozent gesetzt. Die einzelnen Schichten werden hierzu prozentual ins Verhältnis gestellt:
An diesem Beispiel wird deutlich, dass sich eine eigentlich sehr schlecht leitende Unterlage innerhalb eines Gesamtsystems als Wärmeleiter entpuppen kann. Fasst man den gesamten Aufbau nämlich rechnerisch zu 100 Prozent zusammen, liegt der Anteil des Bodenbelags mit 71,43 Prozent mehr als doppelt so hoch wie der Anteil der Unterlage (28,57 Prozent). Dennoch leiten beziehungsweise dämmen beide Komponenten etwa gleich stark.
