Marktstatistik Estrichmörtel Rückgang deutlich verringert

Die aktuelle Estrichmörtel-Marktstatistik für 2026 zeigt für den bisherigen Jahresverlauf ein weiteres Abschwächen der Rückgänge im Estrichmarkt. Das Absatzminus verringert sich demnach das dritte Jahr in Folge.

Bezogen auf das ganze Jahr 2026 liegt der Estrichmörtel-Absatz bei 2,4 Millionen Kubikmetern. - © VDPM

Das Minus beträgt im Vergleich zum Vorjahr 3,5 Prozent. Dies wurde im Rahmen des Fliessestrichforums in Fulda bekanntgegeben. In den beiden Jahren zuvor hatte es jeweils zweistellige Rückgänge gegeben: 2024 zu 2023 lag das Minus bei 18 Prozent und 2025 zu 2024 bei zehn Prozent. „Insofern sind wir angesichts der aktuellen Zahlen froh, dass sich der Trend zum Positiven in diesem Jahr fortsetzen wird, wenn auch nach wie vor im Minusbereich“, erklärte Antje Hannig, Geschäftsführerin des Verbands für Dämmsysteme, Putz und Mörtel (VDPM).

Bezogen auf das ganze Jahr 2026 liegt der Estrichmörtelabsatz bei 2,4 Millionen Kubikmetern und damit um nur 0,1 Millionen Kubikmeter unter dem Wert von 2025 (2,5 Millionen Kubikmeter). Zementestrich als Werktrockenmörtel (Sackware) verzeichnet 2026 mit -7,4 Prozent den höchsten Rückgang im Vergleich zum Vorjahr, gefolgt von Calciumsulfat-Fließestrich als Werktrockenmörtel (Silo) mit -6,5 Prozent und als Werkfrischmörtel (Fahrmischer) mit -4,6 Prozent. Bei Fließestrichen aus dem Mixmobil ergibt sich ein Minus von -2,5 Prozent, bei konventionellem Baustellen-Zementestrich von -2,0 Prozent. Mit einem geringen Minus von -0,5 Prozent liegt Schnellestrich nahezu auf Vorjahresniveau. Alle sonstigen Estrich-Produkte wie Magnesia- oder Gussasphaltestriche verzeichnen einen Rückgang um -6,0 Prozent (Vorjahr: -11,2 Prozent). Die Daten hat der VDPM gemeinsam mit der B+L Marktdaten GmbH erarbeitet.