Das Chromo-Jet-Verfahren wird bei der Herstellung von Teppichböden angewendet. Diese Spritzdrucktechnik wurde von der Familie Zimmer in Kufstein/Österreich als Alternative zum Millitron-Verfahren entwickelt.

Beim Chromo-Jet-Verfahren handelt es sich um eine computergesteuerte Drucktechnik, mit der es möglich ist, den kompletten Flor bis zum Trägermaterial und sogar darüber hinaus zu färben. Mittels EDV steuern die entsprechenden Programmdaten die Produktion.
Selbst schwierige Musterungen realisierbar
Aufgrund dieser Technik ist es möglich, schnell und unkompliziert auch schwierig scheinende Musterungen herzustellen. Dabei ist die hohe Güte der Druckqualität mit entsprechenden Echtheiten bereits in relativ kleinen Chargen von ≥ 100 Quadratmetern herzustellen.
Ablauf des Chromo-Jet-Verfahrens
Über einen Warenspeicher, eine Dämpfeinrichtung und Bürsten gelangt die Ware auf den Drucktisch. Hier wird sie gestoppt und der Druckkopf fährt unmittelbar über dem zu färbenden Material quer zur Einlaufrichtung (=Tuftrichtung) von Position 1 zu Position 2 und zurück.
Der Düsenkopf ist mit insgesamt 768 Düsen bestückt. Diese Düsen takten auf magnetischem Wege und können bis zu 400 Öffnungs- und Schließvorgänge pro Sekunde durchführen.
Mit Chromo-Jet können Teppichböden mit einem Poleinsatzgewicht von circa 400 bis 2.000 Gramm pro Quadratmeter Spritzdruck dessiniert werden.