Verlegewerkstoffe und Methoden Die Randabschlüsse

Die Randabschlüsse

Die Nora-Kautschuk-Sockelleisten sowie die Nora-Hohlkehlen-Systeme klebten die Verarbeiter mit der Switchtec-Klebetechnologie Goman 90 von Uzin. In den medizinischen Räumen verschweißten die Bodenleger die Hygienesockel thermisch, in den OPs verfugten sie diese mit Nora-1K-Fugenmasse.

Dabei gingen sie wie folgt vor: Vor dem Fräsen der Naht reibt ein Handwerker Nora-Flüssigwachs auf einer Breite von etwa zehn Zentimetern der Naht entlang mit einem Tuch ein, um eine spätere Anhaftung der Fugenmasse auf dem Belag zu verhindern. Nach einer Abtrocknungszeit von rund zehn Minuten fräst er auf zirka drei Millimeter Breite den Belag zu zwei Drittel Stärke mit dem Fugenschlitten auf. In schwer zugänglichen Bereichen verwendet der Bodenleger einen Hand-Fugenhobel. Nachdem er die aufgefräste Naht gereinigt, ausgesaugt und ausgeblasen hat, spritzt der Verarbeiter die Nora-1-K-Fugenmasse lückenlos aus der Kartusche ein, bis ein kleiner Wulst über der Fuge entsteht. An den Nahtenden entspannt er jeweils die Spritzpistole, um ein Nachtropfen zu vermeiden (vertropfte Fugenmasse muss sofort entfernt werden, da eine spätere Reinigung nicht mehr möglich ist). Anschließend drückt er die Fugenmasse mit einem Glättspatel in die Fuge. Überschüssige Fugenmasse quillt dabei an den Rändern neben der Naht auf und härtet in ungefähr zwölf Stunden komplett aus. Erst dann rubbelt oder zieht der Verfuger die auf der Wachsschicht leicht zu entfernende überschüssige Masse ab. Die Naht kann ab jetzt begangen werden. Nach 72 Stunden (je nach Temperatur und Luftfeuchtigkeit) sollte sie erst voll belastet (Stuhlrollen, Fußbodenheizung) werden.