Silikon

Silikon

Silikon – auch in unserer Branche fast zum Allerweltsbaustoff avanciert – wurde 1941 von dem Radebeuler Chemiker Richard Müller erfunden, der hierfür 1951 den Nobelpreis erhielt.

Hergestellt aus dem Halbmetall Silizium, das 26 Prozent des Gewichtes der Erdkruste ausmacht, ist Silikon auf zahlreichen Gebieten nicht mehr fortzudenken. Silikone sind hitzebeständig, wasserabweisend, elektrisch nicht leitend. Sie schrumpfen nicht und sind nicht gesundheitsschädlich, weshalb sie auch als Hautschutz- und Pflegemittel sowie in der Chirurgie eingesetzt werden. Ob als Öle, Schmier- und Gleitmittel oder in fester Konsistenz als Dichtstoff oder neuerdings auch als Backformen: Silikon ist nicht mehr wegzudenken! Auf dem Sektor Fußboden werden damit Wand- und Fugenausbildungen hergestellt, die in erster Linie elastische und wasserdichte Abschlüsse bilden oder als Füllmaterial dienen. Von den Herstellern wird darauf hingewiesen, dass trotz der Beständigkeit des Materials keine langandauernde Garantie bezüglich der Dichtigkeit gegeben werden kann. Dieser Aussage sollte sich der Handwerker anschließen und darauf hinweisen, dass die Fugen auf Dauer nicht wartungsfrei sind und alle paar Jahre auf Schäden zu kontrollieren und gegebenenfalls zu ersetzen sind.