Das Buch zum Thema Holzverfärbung im Blickpunkt

Holzverfärbung im Blickpunkt

Grundsätzlich sind nachträgliche Verfärbungen vornehmlich durch den UV-Anteil des Sonnelichts bedingt und eine charakteristische Eigenschaft natürlichen Holzes.

Der Farbton wird bei den meisten Hölzern intensiver und schöner.

Lichtblocker bzw. UV-Absorber in Versiegelungen haben eine begrenzte Wirkung und Haltbarkeit, natürliche Verfärbungen sind damit nicht zu verhindern.

Bei Hölzern, die ein hohes Maß an nachträglichen Farbveränderungen aufweisen, vor allem bei zu erwartender starker Sonneneinstrahlung, kann ein vorheriger Hinweis auf das Farbveränderungsverhalten spätere Beanstandungen vorbeugen. Das gilt insbesonders für einige Exotenhölzer.

In Bereichen, die dem Licht ausgesetzt sind, z.B. vor großen Fensterfronten, sollte man Teppiche nicht unmittelbar nach der Fertigstellung des Bodens auflegen.

Die Lage von Teppichen bzw. Läufern, falls möglich, im Laufe der Nutzung einmalig variieren.

Helle Hölzer neigen zur Vergilbung.

Rote Exotenhölzer entwickeln ihre Farbe zumeist ins Bräunliche.

Thermoeiche ist nicht so lichtstabil wie geräucherte Eiche.

Dämpftöne verhalten sich hinsichtlich der Stabilität unterschiedlich, die Eiche zeigt bei diesem Prozess generell gute Ergebnisse.

Versiegelungen können zur Vergilbung des Farbbildes beitragen.

Verfahrens- und produktbedingte Maßnahmen (z.B. durch Pigmentadditive in Versiegelungen) können nicht die Holzverfärbung verhindern, vereinheitlichen aber die Entwicklung des Erscheinungsbildes.

Mit freundlicher Genehmigung aus dem Buch „33 Farbtafeln Parkett“ von Walter Pitt. Infos und Bestellung unter www.holzmann-medienshop.de oder buch@holzmann-medien.de.