Facebooker des Monats Buck Parkett- und Fußbodentechnik - Motto: Nur nicht langweilen!"> Facebooker des Monats Buck Parkett- und Fußbodentechnik Motto: Nur nicht langweilen!

Beate Buck postet gerne Info die über das Alltagsgeschäft hinaus gehen. - © Screenshot bwd

Einen betrieblichen Facebook-Account einzurichten macht nur dann Sinn, wenn man auch was zu erzählen hat. Und das hat Beate Buck. Objektberichte veröffentlichen und über neue Termine informieren, das reicht ihr allerdings nicht. Die Industriefachwirtin leitet gemeinsam mit ihrem Mann einen Parkettlegerbetrieb in Kornwestheim bei Stuttgart und möchte vor allem Abwechslung und Individualität bieten. Ein besonderes Highlight sind Posts von selbst gebastelten Deko-Artikeln – Elche, Hasen oder Blumenkästen aus Holz. Aber auch Informationen über Seminare und besuchte Fortbildungen veröffentlicht sie. „Das hat zwar nicht direkt mit un­serem Alltagsgeschäft zu tun, ist aber sicherlich für andere Kollegen interessant. Ich möchte das ganze Spektrum meiner Arbeit zeigen und noch viel mehr. Mein Motto: Nur nicht langweilen!“, erklärt Buck. Und das kommt gut bei ihren Followern an. „Obwohl wir keine hundert Likes für unsere Seite haben, sehen meist zwischen 300–500 Personen unsere Posts, manchmal sogar mehr als 800.“

Wenig Zeit ist kein Argument

Für die 49-Jährige hat sich der Einstieg in die sozialen Medien gelohnt. Ihr Betrieb werde jetzt anders wahrgenommen und sie könnten zeigen, was sie außer Parkettverlegen noch alles draufhaben. Ein großer Vorteil sei, dass über Facebook gezielt die Personen angesprochen werden, die sich auch für den Betrieb interessieren. Das sei bei herkömmlichen Werbemaßnahmen oft anders. „Ein Beispiel war meine Osterausstellung“, berichtet Buck. „Wie im letzten Jahr habe ich verschiedene Deko-Ar­tikel vorbereitet, aber diesmal über Facebook zur Ausstellung eingeladen. Das Haus war voll. Als ich im Vorjahr nur mit einer Zeitungsanzeige Werbung gemacht habe, waren es deutlich weniger Besucher.“

Den Facebook-Account kann sie anderen Betrieben nur weiterempfehlen. „Ich finde Social Media und der eigene Internet­auftritt werden in unserer Branche oft sehr stiefmütterlich behandelt. Kollegen argumentieren meist mit der knappen Zeit. Man muss sich die halbe Stunde oder Stunde in der Woche einfach nehmen.“ Für Facebook-Einsteiger hat Buck noch einen Tipp parat: „Man sollt einen Wider­erkennungswert schaffen. Wir haben beispielsweise das Foto von unserer Homepage auch als Titelfoto für unseren Facebook-Account verwendet.“