
Parkett Weber aus Munderkingen ist ein Tausendsassa im Internet: Website, Facebook-Seite, eigener Onlineshop, Shops bei eBay und Amazon sowie eine gesonderte Website für die Eigenmarke Werketto. Beeindruckend. Dass dahinter ein fundiertes Konzept und engagierte bodenlegende Handwerker stecken, ist nicht zu übersehen. Ein Beweis ist der attraktive Facebook-Auftritt des Unternehmens. Benjamin Weber, Juniorchef bei Parkett Weber, kümmert sich in erster Linie darum, dass die 221 Fans immer auf dem Laufenden über Betriebsaktivitäten bleiben und unterhalten sind. 2011 fiel der Startschuss für die Social Media Plattform. Damals noch mit zurückhaltenden Posts und Verlinkungen auf die eigenen Websites. Kein Vergleich zu heute. Benjamin Weber weiß genau, was die Fans von Parkett Weber lesen möchten und wie er Facebook positiv für das Unternehmen einsetzen kann. „Mit unserem Facebook-Auftritt zeigen wir, dass wir ein moderner Betrieb und zukunftsorientiert sind“, erklärt Weber. Er war es, der den Anstoß zum Facebook-Start gegeben hat. „Mein Vater fand die Idee schon damals super und hat dabei geholfen, die Seite voranzutreiben“, erinnert sich der Juniorchef. Weber verfolgt mit der Social-Media-Präsenz keine Verkaufsstrategie, vielmehr will er dafür sorgen, dass das Unternehmen ständig im Gespräch bleibt und noch bekannter wird.
„Wir arbeiten in Posts sehr stark mit Bildmaterial, ob von der Baustelle, ausgefallenen Referenzobjekten oder mit dem Blick hinter die Kulissen“, sagt Benjamin Weber. Der 26-Jährige fängt dazu direkt bei den Verlegearbeiten besondere Augenblicke mit der Smartphone-Kamera ein und postet diese. Originelles Beispiel: Ein Post von der Baustelle im September 2014, der ein versehentlich mit Spachtelmasse bestrichenes Smartphone zeigt. Der Text dazu „Jetzt neu bei Parkett-Weber-Shop.de: Universal-Freisprecheinrichtungen – einfach auftragen, am Ohr fixieren und nie wieder Bußgeld kassieren!“ Das brachte mit Sicherheit nicht nur den einen oder anderen Betrachter zum Schmunzeln, sondern sorgte auch für zwölf Likes und vier Kommentare. Kein schlechtes Feedback, wenn man bedenkt, in welche Höhen sich damit die Reichweite eines Posts steigern lässt.
Kontrolle: Was kommt an, was nicht?
Diese hat Benjamin Weber stets unter Kontrolle. In regelmäßigen Abständen schaut er sich die Seitenstatistiken an und überprüft, welche Art von Posts ankommt und Interaktionen mit den Fans erzeugt und welche eher nicht. „Darauf basierend entwickeln wir dann zukünftige Beiträge“, erläutert Weber seine erfolgreiche Strategie. Es ist ihm wichtig, mit den Parkett-Weber-Fans auf Facebook im Austausch zu stehen. Und so sorgt er regelmäßig für Inhalte, die zum Kommentieren einladen, indem er zum Beispiel ein Bild von einer riesigen Baustelle in einer Turnhalle mit der Frage postet: „Wie viel m2 könnten das sein?“ Drei Vorschläge später gab es dann die Antwort. Das funktioniert. Kein Wunder, dass es da fünf Sterne in der Seitenbewertung von den Fans gibt. Dazu gehören bei Parkett Weber Kunden, Interessenten, Geschäftspartnern beispielsweise aus dem Chemie- und Lieferantenbereich sowie Freunde. Bei einem Einsatz von circa einer Stunde pro Woche, je nach Arbeitsaufkommen im Betrieb und regelmäßigen Posts mindestens alle zwei Wochen, ein Erfolg, der sich sehen lassen kann. Deshalb rät Weber auch seinen Kollegen zu Facebook. Allerdings: „Man sollte darauf achten, dass die Seite modern und ansprechend gestaltet ist, keine veralteten Logos zeigt und regelmäßig bearbeitet wird.“