Mehr Klarheit für Planer und Handwerker
Im Bundesverband Estrich und Belag (BEB) erarbeiten 16 Expertenkreise aktuelle technische Grundlagen für den Fußbodenbau. So hat der BEB-AK „Betonböden“ und der BEB-AK „Zementgebundene Industrieestriche“ unter der Leitung ihrer Vorsitzenden, Volker Freund und Michael Süß, ein Arbeits- und Hinweisblatt zum Thema der „Oberflächenbeschaffenheit von zementgebundenen Industrieböden“ herausgegeben.
Ursächlich für die Veröffentlichung sind die gelegentlichen Unstimmigkeiten der am Bau Beteiligten in Bezug auf die Oberflächenbeschaffenheit der zementgebundenen Industrieböden. Das Arbeits- und Hinweisblatt gibt eine Hilfestellung für die Einordnung der unterschiedlichen Oberflächen und damit mehr Klarheit für Planer, Bauausführende und Bauherren.
Detailliert werden in einem Hauptteil des Hinweisblattes die Einflüsse auf die Oberflächenbeschaffenheit beschrieben. Dabei wird beispielsweise auf die Einflüsse der Bauweise ein-gegangen, aber auch auf material-, umgebungs- und verarbeitungsbedingte Einflüsse. Des Weiteren werden handwerkliche Einflüsse bei maschinell geglätteten Oberflächen sowie Einflüsse aus der Nutzung und Instandhaltung erörtert. Im Anschluss daran wird die Systematik der Anforderungsbereiche erläutert. Hierzu zählen Bereiche mit ausschließlich bzw. überwiegend funktionalen Anforderungen sowie mit vorrangig optischen Anforderungen.
Erörterungen zur Frage der Übereinstimmung bspw. mit Referenzobjekten, dem Zeitpunkt der Beurteilung sowie der Bewertung runden die Information ab.
Das Arbeits- und Hinweisblatt „Oberflächenbeschaffenheit von zementgebundenen Industrieböden“ wird in der BEB-Sammelmappe unter der Register-Nr. 5.6 geführt. Bezogen werden kann die Veröffentlichung zum Preis von 6,50 Euro zzgl. MwSt., Porto und Verpackung entweder per Fax 02241/ 3973969 oder online im Webshop des BEB. www.beb-online.de