Aus der Bundesinnung Ausschusssitzung auf der CASA Gerätezuschuss für Berufsschulen

Anlässlich der Salzburger Messe CASA eröffnete die Bundesinnung auch in diesem Jahr ihre Sitzungsperiode. Im Mittelpunkt stand die erfolgreiche Bilanz vielfältiger Aktionen auf Landesinnungsebene.

bwd -Vertriebsleiter Franz Gaum überreichte BIM Sebastian Gitterle das offizielle bwd -Shirt. - © Mayrhofer

Gerätezuschuss für Berufsschulen

Aus- und Weiterbildung besitzen einen sehr hohen Stellenwert in der Innungsarbeit. Der einstimmige Beschluss, wonach die Bundesinnung die fünf Landesberufsschulen mit einem Gesamtbetrag von 25.000 Euro unterstützt, ist deshalb nur konsequent. Zu dieser Summe kommt noch ein weiterer Beitrag, den die jeweiligen Landesinnungen ihren Berufsschulen zukommen lassen. Bundesländer, die keine eigene Berufsschule haben, unterstützen dabei jene Berufsschule, in der ihre Lehrlinge ausgebildet werden.

Passend zu diesem Beschluss konnte Bundesinnungsmeister KR Sebastian Gitterle auf der Bundesinnungs-Ausschusssitzung anlässlich der CASA Ende Januar in Salzburg über das erfolgreiche Abschneiden des österreichischen Teams beim europäischen Lehrlingswettbewerb berichten. Der erreichte dritte Platz sei Ansporn, noch besser zu werden.

Zum Thema CASA erläuterte Gitterle, dass es ihm mit großer Überzeugungskraft gelungen sei, fast die gesamte österreichische Parkettindustrie zu einer Teilnahme an der Messe zu bewegen. Mit einem gemeinsamen Standmodell und dank einer zentralen Versorgung mit Speisen und Getränken konnten die Kosten geringgehalten werden. Ziel müsse es sein, dieses Konzept weiter auszubauen, um so den jährlichen Branchentreff in Salzburg zu halten. Gitterle bedankte sich bei Hanspeter Lugstein für die organisatorische Abwicklung der Messe vor Ort. Gitterle schloss seine Ausführungen mit der Ankündigung der nächsten Bodenlegertage, die 2009 am 8. und 9. Mai stattfinden werden.

KR Walter Eberle referierte kurz über seine Untersuchungen zum Thema „Feuchtigkeit in Polysterolschüttungen“ und kündigte eine schriftliche Zusammenfassung der Ergebnisse an.

Im ersten Bericht aus den Ländern beeindruckte Salzburg mit einer Präsentation über das Innungsengagement bei der Berufsinformationsmesse. Dort wurde nicht nur die Kreativität des Bodenlegerberufes mit Einlegearbeiten der Comicfigur Homer Simpson demonstriert, sondern es wurde auch mit einer eigens aufgebauten Kletterwand über 600 Teilnehmern ein spannendes Image des Bodenlegerberufes nahegebracht. Besonders freuen durften sich jene sechs Teilnehmer, die einen Tandemflug mit dem Paragleiter gewonnen hatten.

Für Oberösterreich berichtete der neue Landesinnungsmeister Josef Hofer über die Ausarbeitung eines Nachschlagwerkes von der Technik bis hin zur Kalkulation, welches als Grundlage für die Fachgespräche bei einem Nachsichtsansuchen dienen soll. Dieses Projekt wurde von allen Bundesländer einstimmig begrüßt.

LIM KR Walter Eberle bilanzierte für Vorarlberg die Fachgruppentagung, welche gemeinsam mit dem Bauhilfsgewerbe abgehalten wurde. Stefan Rebernig berichtet aus Kärnten, dass es Probleme mit Sozialeinrichtungen gebe, die verschiedene Dienstleistungen, unter anderem auch das Bodenlegen, anbieten und so den Innungsbetrieben unlautere Konkurrenz machen. Für Wien berichtete KR Friedrich Suez über die Feier anlässlich des roomy-award-Gewinnes und bedankte sich bei boden wand decke und Bundesinnung für den Sonderdruck zur roomy-Party in Wien.

Für die Steiermark fasste LIM KR Karl Knopper die wichtigsten Punkte einer gerade laufende Lehrlingswerbeaktion zusammen. Dabei werden alle polytechnischen Schulen im ganzen Land von zwei Studenten besucht, die den Jugendlichen die Möglichkeiten und Vorteile des Bodenlegerhandwerkes vorstellen. Weiters führte Knopper die Notwendigkeit einer Schittstellenkoordination bei Fußbodenheizungen aus. Auch die CM-Messungen und die Vorschriften bei Trocknungsbeschleuniger werden beim Estrich-Chefseminar mit bereits 40 angemeldeten Teilnehmern ein Thema sein.

Im Burgenland will LIM Heinz Berghofer eine Lehrlingswerbeaktion starten. Hintergrund: Derzeit gibt es nur einen einzigen Lehrling im ganzen Bundesland. Für Niederösterreich erläuterte LIM Ing. Georg Mayrhofer die Ausarbeitung für Richtlinien zur Erlangung des „Goldene Austria Gütesiegel“ und den Meistervorbereitungskurs mit acht Teilnehmern.

Die nächste Sitzung findet vor den Bodenlegertagen im Mai statt.tm