Elektrische Fußbodenheizung

Elektrische Fußbodenheizung

Elektrische Fußbodenheizungen haben bisher lange nicht die Bedeutung, wie sie die Warmwasserheizung erlangt hat. Immerhin wird sie eingebaut – zum Teil auch nachträglich –, so dass sich der Bodenleger damit befassen muss, wenn er seine Kunden beraten will. Grundsätzlich kann jeder heute gebräuchliche Bodenbelag – elastische Beläge wie Linoleum, PVC-Beläge, Gummi usw., textile Beläge wie Tuftingbeläge, Webbeläge, Nadelvlies usw. – genauso auf elektrisch beheizten wie auf Warmwasser-Fußbodenheizungen verlegt werden. Bei einer Neuanlage müssen die üblichen Voraussetzungen für die Verlegung gegeben sein. Das heißt, dass die Fußbodenkonstruktion nach einer gewissen Trockenzeit einer Funktionsprüfung sowie dem üblichen Trockenheizen bis zum Erreichen der Belegreife unterzogen werden muss. Hiervon überzeugt man sich anhand der üblichen Feuchtigkeitsprüfung, wobei eine entsprechende Fläche des Estrichs ohne Heizkabel vom Heizungsbauer ausgewiesen werden muss, um Beschädigungen zu vermeiden. Die Oberflächentemperaturen des elektrisch betriebenen Heizestrichs dürfen die auch sonst übliche Grenze von 28Grad Celsius nicht überschreiten, was auch für besondere Heizkreise vor Fensterfronten (Zusatzheizungen) gilt. Gewarnt werden muss vor Speicherheizungen, die – nachtsüber aufgeladen – wesentlich höhere Temperaturen verursachen.