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Parador Online-Direktvertrieb geht vom Netz

Das Angebot des Fußbodenherstellers Parador für den Endverbraucher, direkt über einen integrierten Online-Shop Ware zu beziehen, besteht ab dem 1. Dezember 2014 nicht mehr. Stattdessen will der Belaghersteller mit einem modernen Webauftritt Produkt und Marke stärken.

Sehr heterogen habe die Branche das direkte Kaufangebot im Netz von Parador-Produkten bewertet, während die neue Website auf große Begeisterung stieß. Diese ist seit rund vier Wochen online und komme gut an. Nicht mehr lange online sein, wird dagegen der Online-Shop. Er soll ab dem 1. Dezember 2014 nicht mehr verfügbar sein. „Mit der Entscheidung, den Online-Shop ad interim zu schließen, setzen wir ein ganz klares Signal, dass wir den Markt mit unseren Handelspartnern gemeinsam gestalten wollen“, erklärt Geschäftsführer Lubert Winnecken die Entscheidung, diesen Vertriebskanal bis auf weiteres einzustellen. „Wir verstehen die ersten Reaktionen des Handels“, heißt es bei Parador. Man wolle nicht für Parador auf Kosten des Handels einen wirtschaftlichen Vorteil schaffen, sondern vielmehr die Bedeutung des Produkts stärken.

Mehr Direkt-Service, statt Online-Vertrieb

Den Handelspartnern stellt Parador seit kurzem zusätzliche Leistungen zur Verfügung, um gestiegene Anforderungen der Verbraucher zu erfüllen. Dazu gehört beispielsweise das Drop-Shipping. Hierbei wird Ware, die beim Handel ausgesucht und bestellt wurde, von Parador direkt zum Endkunden geliefert. Weitere Services sind die Online-Warenverfügbarkeitsprüfung oder auch die verlängerte Erreichbarkeit des Customer-Service.

„Künftig gilt es, alle möglichen Kaufwege sinnvoll miteinander zu verweben und in punkto Vermarktung von Produkten und Services gemeinsam mit dem Handel weiter in Richtung Verbraucher zu gehen“, sagt Winnecken.

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