Experten diskutieren Zwingt das DIBt Handwerker in die Kriminalität?

Einen meinungsstarken Schlagabtausch lieferten sich die Teilnehmer der bwd-Podiumsdiskussion. Die Höhepunkte zeigt ein Video.

Zwingt das DIBt Handwerker in die Kriminalität?

"Kriminell gefährlich. Zwingt die geforderte bauaufsichtliche Zulassung für Bodenbeläge und Verlegewerkstoffe den Handwerker zu unverantwortlichem Handeln?" Über diese hochaktuelle Frage diskutieren Vertreter aus Handwerk, Industrie und Behörden gemeinsam mit bwd-Chefredakteur Stefan Heinze. Die Höhepunkte des Schlagabtauschs finden Sie im bwd-Video .


Hohe Kosten, kein Nutzen und Innovationsbehinderung, waren nur drei der Argumente, die die Gegner der bauaufsichtlichen Zulassung entgegenbrachten. Die Tatsache, dass das DIBT eine Zulassung für lösemittelhaltige Klebstoffe vergeben hatte, heizte die Diskussion zusätzlich an.


Kosten ohne Nutzen?

Joachim Barth, Bundesinnungsmeister der Parkett- und Bodenleger, bezog entschieden Stellung. Seiner Meinung nach hat der Zwang zur allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassung "nicht nur viel Geld gekostet ohne Neues zu bewirken", sondern verstößt zudem als Handelshemmnis gegen die Vorschriften des europäischen Binnenmarktes.


Die Teilnehmer waren Norbert Strehle, Leiter des Instituts für Fußbodentechnik, TKB-Vorsitzender Frank Gahlmann, Falko Wepner, Leiter Werkstofftechnik bei Hamberger Flooring, Roland Augustin von Eurofins und Joachim Barth, Bundesinnungsmeister der Parkett- und Bodenleger.