Wohnungsbau-Tag fordert: „günstiger bauen“

Sieben Verbände und Organisationen der Bau- und Wohnungswirtschaft erwarten, dass im laufenden Jahr lediglich 200.000 Wohnungen neu gebaut werden. „Das ist nicht einmal die Hälfte der Neubauwohnungen, die es geben müsste“, erklärt das Bündnis.

Die sieben Verbände und Organisationen hinter dem Wohnungsbau-Tag plädieren für einen „Basis-Standard-Wohnungsbau“.
Die sieben Verbände und Organisationen hinter dem Wohnungsbau-Tag plädieren für einen „Basis-Standard-Wohnungsbau“. - © Wohnungsbau-Tag

Der Wohnungsmarkt sei „eingefroren“, hieß es im Rahmen des Wohnungsbau-Tages 2026 in Berlin. Einer aktuellen Studie zufolge kostet der Quadratmeter Wohnfläche in Großstädten und Metropolregionen im Schnitt aktuell mehr als 4.630 Euro. „Das bedeutet: Minimum 18 Euro Kaltmiete pro Quadratmeter. Und das ist zu teuer für jeden Durchschnittsverdiener“, so Studienleiter Prof. Dietmar Walberg vom Bauforschungsinstitut Arge aus Kiel. Die Lösung liege im „Gebäude-Typ E“ und im einfachen, erleichterten Bauen.

Die sieben Verbände und Organisationen, die hinter dem Wohnungsbau-Tag stehen und diesen jährlich organisieren, richten einen Appell an den Bund und die Länder: Der Staat müsse auf einen „Basis-Standard-Wohnungsbau“ setzen und damit die Voraussetzungen für den Bau von deutlich günstigeren und damit mehr Wohnungen schaffen, hieß es in Berlin.