FFH-Richtlinie Wirtschaftliche Folgen werden untersucht

Wirtschaftliche Folgen werden untersucht

Das Johann-Heinrich von Thünen Institut untersucht in einem Verbundprojekt die wirtschaftlichen Auswirkungen der Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie (FFH-Richtlinie) auf die Forstwirtschaft. Projektpartner sind die Forstliche Versuchsanstalt Baden-Württemberg und das Beratungsunternehmen Becker, Borchers, Wippel. Ab November analysieren sie bestehende FFH-Managementpläne und machen Vorschläge für deren Optimierung. Von dem Vorhaben erwartet man sich wichtige Erkenntnisse für die Waldstrategie 2020 des Bundesministeriums für Landwirtschaft.

Das Johann-Heinrich von Thünen Institut geht davon aus, dass etwa 17 Prozent der Waldfläche in Deutschland als FFH-Gebiete ausgewiesen sind. Die Schutzgebiete sollen insbesondere dem Erhalt der biologischen Vielfalt dienen. Doch sie haben auch Folgen für die betroffenen Waldbesitzer, die zum Beispiel weniger Holz einschlagen dürfen.