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Was haben Sie vor, Herr Cordes?

bwd Herr Cordes, optisch sind Designbeläge der Marke Wicanders auf den ersten Blick nicht als Korkfußböden erkennbar. Wie kommunizieren Sie, dass es sich beispielsweise bei „Authentica“ um einen Korkbelag handelt?

Cordes Richtig ist: Jedes LVT-Produkt, das wir fertigen, bekommt durch Kork einen Mehrwert. Mehr Wohnkomfort, effektivere Dämmung sind nur zwei Stichworte in diesem Zusammenhang. Dass es sich um einen Designboden mit den positiven Eigenschaften aus Kork handelt, signalisiert unser Label „Corktech“.

bwd Bei „Corktech“ handelt es sich aber um ein reines Amorim-Logo, oder?

Cordes Theoretisch können auch andere Korkfußbodenhersteller dieses Logo nutzen. Wir haben das auch im Korkverband und mit Kollegen angesprochen. Den speziellen Zusatznutzen, den Kork einem Designbelag bietet, gibt es aber zurzeit nur bei Amorim.

bwd Neben „Komfortargumenten“ führen Sie auch ökologische Vorteile an.

Cordes Ja. Kork ist nachhaltig und diese „Natürlichkeit“ schafft einen Mehrwert. Es kann der Zeitpunkt kommen, wo der Gesetzgeber den Einsatz von PVC in Bodenbelägen wieder erschwert. Vor diesem Hintergrund sind „Authentica“ und „Artcomfort“ genau die richtigen Produkte. Amorim bereitet sich damit auf die Post-Vinylzeit vor.

bwd Amorim stellt seine jüngste Innovation, den wasserfesten Fußboden „Hydrocork“, in einem Video als „kinderleicht zu verlegen“ vor. Bewirbt man damit am Ende ein Produkt für den Selbermacher?

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