Oft hören wir: Der Profi wünscht sich für Verlegewerkstoffe eine einfache und sichere Anwendung. Kann, darf das zu Lasten der Qualität gehen? Und welche Rolle spielen heute Labels und Zertifizierungen? Wir haben bei Herstellern der Branche nachgefragt.

Grundierungen, Spachtelmassen und Klebstoffe stehen selten im Mittelpunkt des Interesses. So richtig spektakulär sind Verlegewerkstoffe vielleicht nicht, aber das müssen sie auch nicht sein, so lange sie dem Handwerker helfen, stressfrei seine Arbeit zu machen. Zu verbessern gibt es allerdings immer etwas, darum werden auch die Problemlöser ständig weiterentwickelt und angepasst.
Verlegewerkstoffe: Zertifizierungen bei Klebstoffen
So spielen heute Zertifizierungen etwa bei Klebstoffen eine große Rolle, seien es QNG oder DGNB, EMICODE EC1PLUS und das Umweltzeichen „Der Blaue Engel“. Wird Wohngesundheit & Co. eigentlich aktiv nachgefragt, zum Beispiel bei der öffentlichen Hand als Auftraggeber?
„Wohngesundheit spielt heute eine größere Rolle denn je. Öffentliche Gebäude werden heute nahezu immer im Hinblick auf eine Gebäudezertifizierung wie DGNB, QNG oder LEED geplant“, sagt Maik Evers, Leiter Technischer Service Fußbodentechnik und Parkett bei Mapei. Aber auch private Bauherren achteten verstärkt auf emissionsarme Verlegewerkstoffe und würden diese aktiv nachfragen. Evers: „Mit dem EMICODE haben wir als Hersteller von Verlegewerkstoffen ein transparentes Gütesiegel, welches allgemein anerkannt ist, von Auditoren und Gebäudezertifzieren als Nachweis akzeptiert wird und somit zur Realisierung nachhaltiger Gebäude beiträgt. Entsprechend haben wir unser Produktportfolio bereits seit einigen Jahren so aufgestellt, dass nahezu alle Produkte mit dem EMICODE EC1 PLUS zertifiziert sind.“
Gestiegene Sensibilität bei Verlegewerkstoffen
Die Sensibilität für Nachhaltigkeit und Wohngesundheit sei in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen, hat auch Thomas Quiring, Anwendungstechnik Kerakoll, beobachtet – bei professionellen Anwendern und Endverbrauchern. Quiring: „Themen wie Emissionen, Raumluftqualität und transparente Umweltinformationen werden heute auch für Verlegewerkstoffe sehr bewusst wahrgenommen und aktiv hinterfragt.“
Auch Sven Neukirch, Leiter der Wakol Anwendungstechnik, sieht ein größeres Bewusstsein für Wohngesundheit und Zertifizierungen als früher. „Produkteinordnungen zu EMICODE, DGNB, QNG oder ‚Der Blaue Engel‘ werden aktiv nachgefragt, insbesondere von der öffentlichen Hand. Aber auch private Bauherren achten zunehmend auf emissionsarme Produkte und fragen diese gezielt beim Verarbeiter an. Um Transparenz zu schaffen, bieten wir auf unserer Website Nachhaltigkeitsdatenblätter zu unseren Produkten an.“
Thema Fördergelder
Warum gewinnt das Thema Labels und Zertifizierungen an Bedeutung? Nach Einschätzung von Manfred Dreher, Leiter Anwendungstechnik Fußboden/Parkett bei Kiesel Bauchemie, liegt das daran, „dass Auftraggeber vermehrt darauf achten, dass die angewandten Verlegewerkstoffe spezifischen Standards entsprechen. Dass die bei einem Bauvorhaben eingesetzten Produkte den Kriterien des Qualitätssiegels Nachhaltiges Gebäude (QNG) entsprechen, ist auch deshalb wichtig, weil hiervon der Zufluss von Fördergeldern abhängig ist.“
Der Nachweis der Eignung könne über die Technischen Merkblätter erfolgen, was den Aufwand in Grenzen halte. Dreher: „Wir sehen aber ganz klar, dass die Bauherren auf diese Eigenschaften achten.“
Verlegewerkstoffe – Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit spielen große Rolle
Labels für Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit spielten bei Ausschreibungen der öffentlichen Hand und auch durch Architekturbüros eine wesentliche Rolle, allen voran das Umweltzeichen „Der Blaue Engel“. Auch Kiesel verfügt über eine Reihe von Produkten, mit denen die Verlegung in Standards nach diesem Siegel möglich ist. Dreher: „Weil Endverbraucher und Bauherren bei dem Thema Zertifizierungen hoch sensibel sind, gilt dies natürlich auch für Handwerker und Objekteure. Gleichwohl können Erzeugnisse bei den Profis noch mit weiteren Gesichtspunkten glänzen, etwa einem guten Verhältnis von Preis und Leistung. Außerdem kommt es hier auf die sichere und einfache Anwendung auf der Baustelle an. Gefordert wird, dass Nachhaltigkeit und Funktionalität Hand in Hand gehen.“
Nachhaltigkeit und Wohngesundheit hätten sich in den vergangenen Jahren von Nischenthemen zu klaren Entscheidungskriterien entwickelt, heißt es von Sika. „Sowohl professionelle Anwender als auch Endverbraucher achten heute deutlich stärker auf emissionsarme, geprüfte Produkte als noch vor einigen Jahren. Gütesiegel und Umweltzeichen leisten dabei wertvolle Arbeit, indem sie Orientierung geben und Vertrauen schaffen“, sagt Sven Dornhege, Leiter Marketing Farben- und Bodenbelagsgroßhandel bei Sika.
Verlegewerkstoffe: Kompromisse bei Qualität?
Bei vielen professionellen Anwendern sind Produkte gefragt, die schnell und unkompliziert eingesetzt werden können. Manchmal, heißt es, geht das aber zu Lasten der Qualität. Kann man immer nur eines haben: entweder komplexes Spitzenprodukt oder No-Brainer mit – sagen wir mal – ausreichender Leistung?
Anwendungsbezogene Spezialisierung
Sven Neukirch (Wakol) sieht das nicht so: „Einfach zu verarbeitende Produkte müssen heute kein Qualitätskompromiss mehr sein. Die moderne Produktentwicklung schafft Lösungen, die hohe technische Leistung mit robuster, unkomplizierter Verarbeitung verbinden. Das frühere Entweder-oder existiert so kaum noch. Durch anwendungsbezogene Spezialisierung lassen sich nahezu perfekt abgestimmte Produkte für jede Verlegesituation herstellen.“
Einfache Anwedung schließt hohe Qualität nicht aus
Bei Kerakoll würden sich einfache Anwendung und hohe Qualität nicht ausschließen, ergänzt Anwendungstechniker Thomas Quiring. „Unser Anspruch lautet: einfach in der Verarbeitung, stark in der Leistung. Wir arbeiten bewusst mit einem sehr straffen, hochwertigen Sortiment, das alle Bereiche der Parkett- und Fußbodentechnik abdeckt –
- von der Untergrundvorbereitung
- über spezielle Estriche
- bis hin zu Klebstoffen sowie
- Reinigungs- und Pflegemitteln.
Preis nicht zu Lasten der Qualität
Weniger Produkte, dafür klar positioniert, logisch aufgebaut und technisch durchdacht.“ Der Preis, findet Maik Evers von Mapei, dürfe nie zu Lasten der Qualität gehen. „Die Produkte müssen funktionieren; ob im Einstiegs- oder Premium-Segment. Selbstverständlich gibt es, je nach Einsatzbereich, unterschiedliche Qualitäten:
- So weisen Spachtelmassen für den Einsatz im Wohnbereich eine geringere Druckfestigkeit auf, und
- die höherwertigen Spachtelmassen für den Industriebereich eine entsprechend höhere Druckfestigkeit.
Was aufgrund der Rohstoffe auch mit einem höheren Preis einhergeht. Dennoch lassen sich beide Spachtelmassen gleichermaßen gut und sicher verarbeiten.“
Bei Klebstoffen gelte das ebenfalls. Universalklebstoffe hätten einen höheren Preis, da sie sämtliche Bodenbeläge kleben sollen. Das bedeute aber nicht, dass Klebstoffe, die nur für eine Belagsart konzipiert sind, automatisch „schlechter“ sind, sagt Evers: „Ganz im Gegenteil. Diese bieten für den jeweiligen Bodenbelag eine hohe Sicherheit. Sie sind aber eben nur für eine Belagsart ausgelegt. Am Ende entscheidet der Verleger, welches Produkt er am liebsten nutzt – die eierlegende Wollmilchsau für alle Baustellen, oder unterschiedliche Spezialprodukte. Die Funktionalität ist in beiden Fällen gegeben.“
Einfache und sichere Anwendung
Der Markt verlange, dass die Produkte alles vereinen, erklärt Manfred Dreher (Kiesel):
- „beste Verarbeitungseigenschaften,
- breites Anwendungsspektrum,
- nachhaltige Rezepturen.
Eine einfache und sichere Anwendung steht dabei stets im Mittelpunkt.“ So sei ein Produkt, das theoretisch Top-Leistungen erbringe, in der Anwendung allerdings komplizierte Voraussetzungen habe, an sich kein Top-Produkt. „Deswegen liegt bei uns das Augenmerk ganz klar auf dem praktischen Einsatz. Die weiteren Leistungen kommen dann im Entwicklungsprozess dazu.“
Sven Dornhege (Sika): „Ein zentraler Benchmark in der Produktentwicklung lautet: schnell, sicher und unkompliziert in der Anwendung. Gerade vor dem Hintergrund des zunehmenden Fachkräftemangels wird es immer wichtiger, Produkte anzubieten, die auch unter Zeitdruck und auf wechselnden Baustellenbedingungen zuverlässig funktionieren. Einfachheit bedeutet dabei keineswegs ‚weniger Leistung‘, sondern vielmehr Prozesssicherheit.“
Von Bostik, Hersteller von Dicht- und Kleblösungen, kommt eine Info zur Neuheit Reno Repair. Das Sortiment mache Renovierungen einfacher, schneller und zuverlässiger denn je, heißt es dazu aus Borgholzhausen. Der Verarbeiter könne sich mit den schnell aushärtenden, vielseitigen und einfach anzuwendenden Produkten „jeglichen Herausforderungen auf der Baustelle stellen“, erklärt man bei Bostik dazu.

Verlegewerkstoffe – immer wieder kommt Neues
Die Produktentwicklung bleibt nicht stehen, es wird immer wieder Neues in den Markt eingeführt. Nicht zuletzt, um sich vom Wettbewerb abzuheben. Bedeutet das für Anbieter und Anwender:
- immer wieder und intensiv schulen?
- Wie handhaben Sie die Wissensvermittlung?
„Neue Produkte und Technologien erfordern kontinuierliche Wissensvermittlung – Schulung ist kein einmaliges Ereignis. Entscheidend ist eine praxisnahe, verständliche Vermittlung über verschiedene Kanäle hinweg“, sagt Sven Neukirch von Wakol. So schulten etwa die Anwendungstechniker die Fachberater, die dann die Informationen an Kunden und Interessenten weitergeben. Zudem finden regelmäßige Kundenschulungen an unterschiedlichen Standorten statt, um einen ständigen Wissenstransfer zu ermöglichen. Innovationen, so Neukirch, könnten somit sicher und effizient auf der Baustelle eingesetzt werden.
Schulungen für Verlegewerkstoffe
Anwenderschulungen seien für Kiesel sehr wichtig, erklärt Manfred Dreher:
- „Dadurch stärken wir die Bindung zu unseren Kunden,
- können unsere Kompetenz in der Beratung zeigen und
- gleichzeitig den aktuellen technischen Stand unserer Produkte präsentieren.
Gerade Besuche in unserem Schulungszentrum DenkFabrik in Esslingen sind ein echtes Highlight für unsere Kunden. Beliebt und erfolgreich sind aber auch Schulungen bei unseren Partnern vor Ort. Wir spüren, dass der persönliche Kontakt und die Möglichkeit, Produkte in der Anwendung auszuprobieren, für viele Handwerker von entscheidender Bedeutung sind. Diesem Wunsch kommen wir gerne nach. Denn: Wertschätzung und gegenseitiges Vertrauen sind die Grundlage unserer Arbeit. Beim Thema Neuentwicklungen setzen wir auch auf gemeinsame Veranstaltungen mit der Belagsindustrie. Hier gibt es zunehmend Impulse, Belagsarten neu zu denken, etwa wenn es um ökologische Aufbauten oder Recycling-Konzepte geht. Hierzu muss der Verlegewerkstoff dann auch genau passen.
Fünf persönliche Standpunkte zu Verlegewerkstoffen – Statement von Michael Heim, Geschäftsführer Murexin Deutschland
- Zertifizierungen sind kein Wettbewerbsvorteil mehr, sondern eine Überlebensfrage
Wer heute noch glaubt, mit Zertifizierungen punkten zu können, hat den Markt falsch gelesen. QNG, DGNB, EMICODE EC1PLUS oder „Der Blaue Engel“ sind längst keine Differenzierungsmerkmale mehr, sondern Eintrittskarten. Ohne sie findet man bei öffentlichen Ausschreibungen und hochwertigen Bauprojekten schlicht nicht mehr statt. Der Markt sortiert hier bereits konsequent aus. - Komplexe Produkte sind kein Zeichen von Qualität, sondern von Schwäche
Produkte, die nur unter Idealbedingungen oder mit Spezialwissen funktionieren, gelten oft als hochwertig. In der Praxis sind sie vor allem eines: riskant. Echte Qualität zeigt sich nicht in technischer Raffinesse, sondern darin, wie robust ein System unter realen Baustellenbedingungen funktioniert. Komplexität ist kein Premiummerkmal – sie ist ein Kostenfaktor. - Innovation scheitert selten an Technik, sondern an mangelnder Relevanz
Der Markt leidet nicht unter Innovationsmangel, sondern unter Innovationsüberfluss ohne klaren Nutzen. Funktionen, die erklärt werden müssen, statt Probleme zu lösen, schaffen keine Differenzierung. Wirklich relevante Innovation reduziert Fehlerquellen, vereinfacht Abläufe und macht Anwender sicherer. Alles andere ist Beschäftigungstherapie. - Schulung ist kein Selbstzweck, sondern ein Beweis für Produktlogik
Hoher Schulungsaufwand wird oft als notwendige Begleiterscheinung moderner Produkte akzeptiert. Das ist ein Trugschluss. Wenn ein System dauerhaft intensive Schulung braucht, ist nicht der Anwender das Problem, sondern das Produkt. Gute Systeme erklären sich weitgehend selbst – Schulung ergänzt, sie kompensiert nicht. - Der Preis entscheidet nur, solange nichts schiefgeht
Im Alltag wird der günstigste Preis schnell relativ. Sobald auf der Baustelle Probleme auftreten, zählt nicht das Angebot, sondern der Partner. Erreichbarkeit, Kompetenz und Verantwortungsübernahme entscheiden dann über Stillstand oder Lösung. Service ist deshalb kein Zusatz, sondern Teil der Produktleistung. Wer das trennt, verliert Vertrauen – und Kunden.
Wissensvermittlung – ein wichtiger Bestandteil
„Produktinnovation funktioniert nur dann nachhaltig, wenn Anwender sicher und kompetent mit neuen Lösungen umgehen können. Deshalb ist Wissensvermittlung ein fester Bestandteil unserer Arbeit“, sagt Thomas Quiring. Kerakoll verfügt über eigene Schulungszentren, unter anderem in Deutschland und Italien, und arbeitet mit einem strukturierten Jahresschulungsplan. Dieser reicht von Inhouse-Seminaren über Baustellen-Workshops bis hin zu praxisnahen Produktdemonstrationen und Tests unter realen Bedingungen. Ergänzt wird das durch digitale Angebote wie Videos, Anwendungen und technische Tools. Quiring: „Wichtig ist uns, dass Schulungen kein einmaliges Ereignis sind, sondern ein kontinuierlicher Prozess. Unser Ziel ist es, Kunden zu befähigen, Innovationen effizient, sicher und wirtschaftlich einzusetzen.“
„Nichts ist so beständig wie der Wandel“, erklärt Maik Evers (Mapei). Wer sich regelmäßig weiterbilde und über aktuelle Themen und Neuerungen informiere, sei für die Zukunft gut aufgestellt. Folglich sollten sich auch Fachhandwerker regelmäßig weiterbilden. Dazu bietet Mapei im direkten Kontakt Schulungen, Workshops, Webinare und Vorträge für die Kunden an. Evers: „Abseits dessen gibt es ‚aufgezeichnet‘ eine Vielzahl an Informationen wie Videos, Praxistipps, Merkblätter, etc., die online zur Verfügung stehen und jederzeit und überall studiert werden können. In der heutigen Zeit der Informations-Technologie steht das aktuelle Wissen jederzeit zur Verfügung.“
Regulatorische Vorgaben, neue Normen und sich weiterentwickelnde Verlegewerkstoffe machten kontinuierliche Weiterbildung unerlässlich, berichtet Sven Dornhege (Sika). „Hinzu kommt der Anspruch von Sika und der Produktmarke Schönox, den Stand der Technik nicht nur zu halten, sondern aktiv weiterzuentwickeln.“
Die Rolle des Supports bei Verlegewerkstoffen
Viele Produkte lösen Nachfragen aus, die der Support der Unternehmen beantworten kann. Ist die Qualität der Kundenbetreuung ein Faktor, der über die Wahl des Lieferanten für Verlegwerkstoffe entscheiden kann, selbst wenn Produkte bei anderen Anbietern günstiger sind?
Kundenbetreuung ein wichtiger Faktor
„Ja, definitiv. Die Qualität des technischen Supports kann ein ausschlaggebender Faktor bei der Lieferantenauswahl sein. Kompetente Beratung und Baustellenunterstützung schaffen Sicherheit und Vertrauen. Viele Anwender entscheiden sich deshalb bewusst nicht für den günstigsten, sondern für den verlässlichsten Anbieter“, sagt Sven Neukirch (Wakol). Auch Manfred Dreher von Kiesel hat beobachtet, dass die Kundenbetreuung in vielen Fällen der ausschlaggebende Faktor für die Handwerker auf der Baustelle ist. „Eine gute Beratung ist in vielen Fällen deutlich mehr wert als ein günstiges Produkt. Wenn es zu kritischen Situationen kommt, ist ein monetärer Vorteil im Einkauf schnell aufgezehrt. Gerade in der Altbausanierung, die in der Branche von entscheidender Bedeutung ist, liegen oft Situationen außerhalb der Norm und des Standard-Aufbaus vor. Hier finden die Anwender dann gemeinsam mit dem Außendienst vor Ort und der Anwendungstechnik des Herstellers passende Lösungen. Dieser Einsatz und die Expertise, die vermittelt wird, schätzen unsere Kunden sehr. Jede Frage, die gestellt und gezielt beantwortet wird, bringt am Ende dem Anwender mehr Sicherheit. Auf diese Weise wird Vertrauen hergestellt, das im gemeinsamen Erfolg mündet.“
Gute Beratung und guter Service
Maik Evers (Mapei): „Dass ein Handwerker seine Arbeit fachgerecht ausführt, wird vom Auftraggeber vorausgesetzt. Wenn er jedoch eine besonders gute Beratung, einem außergewöhnlich guten Service und ein lösungsorientiertes Verhalten bei Problemen zeigt, erst dann wird er besonders wahrgenommen und von seinen Kunden weiterempfohlen.“ Für die Verlegewerkstoffhersteller gelte das ebenso. Produktqualität und Preis müssten passen, daneben sei aber vor allem der Service entscheidend, und der werde bei Mapei großgeschrieben. „Jede Baustelle ist anders und stellt den Handwerker vor neue Herausforderungen. Wir beraten, unterstützen und bieten Lösungen für alle Baustellenherausforderungen. Unsere Kunden wissen und schätzen das. Letztlich wird das Geschäft immer noch von Menschen gemacht! Von daher ist der Mensch genauso wichtig wie das eigentliche Produkt“, sagt Evers.
Qualität der Kundenbetreuung
Die Qualität der Betreuung, berichtet Thomas Quiring (Kerakoll), sei für viele Kunden ein entscheidender Faktor – oft sogar wichtiger als der reine Produktpreis. Sein Unternehmen investiere in ein starkes Zusammenspiel aus Gebietsleitern und Anwendungstechnik. „Persönliche Ansprechpartner, schnelle Reaktionszeiten und praxisnahe Unterstützung auf der Baustelle schaffen Sicherheit und Vertrauen. Gerade bei komplexen Themen wie Untergrundsanierung oder -vorbereitung zeigt sich der Mehrwert eines klaren Systems: etwa eine universell einsetzbare Grundierung und eine Nivelliermasse für unterschiedliche Untergründe und Oberbeläge“, sagt Thomas Quiring. Am Ende gehe es nicht um Einzelpreise, sondern um die Gesamtlösung: Sicherheit, Effizienz, Qualität und Partnerschaft. Quiring: „Genau diese Mischung entscheidet für viele Kunden über die Wahl des Lieferanten. Und über eine langfristige Zusammenarbeit.“
Autor
Alexander Radziwill, Kontakt: alexander.radziwill@holzmann-medien.de.
