ARO Heimtextilien Unternehmenssanierung läuft eigenständig

Die Restrukturierung der ARO Heimtextilien GmbH macht Fortschritte. Heute hat die Geschäftsführung den im Schutzschirmverfahren vorgesehenen Sanierungsplan bei Gericht eingereicht.

Sobald der Sanierungsplan angenommen ist, will ARO umgehend mit der Umsetzung der definierten Maßnahmen beginnen. Das Gericht habe dem Management bereits sein Vertrauen ausgesprochen. Mit der Eröffnung des Verfahrens am 28. Oktober wurde Eigenverwaltung angeordnet, die Restrukturierung bleibe daher in der Verantwortung des Unternehmens. Sachverwalter ist Rechtsanwalt Hans Raab.

Neues Konzept soll Erfolg bringen

Im Zuge der Sanierung will ARO nach eigenen Angaben das Filialkonzept und das Produktportfolio neu aufstellen. Die Filialen sollen daher modernisiert werden. Zum neuen Produktspektrum sollen zukünftig auch z.B. Lampen, Bilder und Dekorationsartikel gehören. ARO möchte damit weg vom Fachmarkt-Image.

Bisher mussten 23 Filialen geschlossen und damit 100 Mitarbeiter gekündigt werden.

Die Finanzierung für die Sanierung kommt laut Joachim Walterscheid, kaufmännischer Leiter bei ARO und Rechtsanwalt, ausschließlich aus dem Familienverbund.