Mit Beschluss vom 1. November 2013 hat das Amtsgericht Schwarzenbek das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Norddeutschen Teppichfabrik GmbH eröffnet und Rechtsanwalt Udo Müller, Hannover, zum Insolvenzverwalter bestellt.
Auch nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens wird der Geschäftsbetrieb der Norddeutschen Teppichfabrik GmbH wie schon seit dem Insolvenzantrag vom 31. Juli 2013 unter Aufsicht von Rechtsanwalt Udo Müller fortgeführt.
Chancen für den Erhalt stehen gut – Partner gesucht
Dem Insolvenzverwalter war es gelungen, binnen weniger Tage den Betrieb des Teppichbodenherstellers in Geesthacht wieder aufzunehmen. Seither sollen Teppichboden unter der Marke Nordpfeil unverändert weiter produziert und vertrieben werden. Rechtsanwalt Müller sieht gute Chancen, das Unternehmen langfristig zu erhalten: „Wichtig war zunächst, den Geschäftsbetrieb des Unternehmens zu stabilisieren. Nunmehr gilt es, die Investorensuche zu intensivieren.“ Das Unternehmen benötige jetzt Partner, die bereit sind, den im Insolvenzantragsverfahren eingeleiteten Sanierungsprozess auch finanziell zu unterstützen. Hierzu sollen dem Insolvenzverwalter bereits eine Reihe Anfragen von Interessenten vorliegen, mit denen Müller in den nächsten Wochen vertiefende Gespräche führen möchte.