Forbo, Hersteller von Bodenbelägen, Bauklebstoffen sowie Antriebs- und Leichtfördertechnik, hat seinen Umsatz im Geschäftsjahr 2012 in etwa auf Vorjahresniveau gehalten. Mit CHF 1.201,1 Mio ging dieser um 0,2% gegenüber Vorjahr leicht zurück (2011: CHF 1.203,8 Mio). Ein schwieriges konjunkturelles Umfeld mit massiven staatlichen Ausgabenkürzungen habe das Geschäftsjahr und die Entwicklung von Forbo geprägt. Das Umsatzergebnis konnte laut Forbo – trotz eines deutlichen Nachfragerückgangs der öffentlichen Hand – durch den Eintritt in neue Märkte und Marktsegmente erzielt werden.
Bereinigt um positive, außerordentliche Sondereinflüsse sank das Betriebsergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) um 15 % auf CHF 160,6 Mio (Vorjahr: CHF 189,0 Mio). Das bereinigte Konzernergebnis aus dem operativen Geschäft belief sich auf CHF 90,1 Mio (Vorjahr: CHF 115,0 Mio), was einem Rückgang von 21,7% entspricht. Der Nettobestand an flüssigen Mitteln stieg, bedingt durch den Erlös des Verkaufs der Aktivität der Industrieklebstoffe, auf CHF 258,3 Mio (Vorjahr: CHF 0,5 Mio) massiv an.
Leichter Rückgang bei Flooring Systems
Der Geschäftsbereich Flooring Systems erzielte einen Umsatz von CHF 873,9 Mio (Vorjahr: CHF 886,5 Mio), was gegenüber der Vorjahresperiode einem leichten Rückgang von 1,4% entspricht. Positive Währungseinflüsse hatten einen geringen Effekt von 0,3%, was in Lokalwährungen eine Abnahme von 1,7% bedeutet. Der Anteil am Konzernumsatz betrug 72,8%.