Die Egger Gruppe schloss das Geschäftsjahr mit einem Gesamtumsatz von mehr als zwei Milliarden Euro. Das Umsatzplus ist unter anderem den Geschäften in Großbritannien zu verdanken. Die Erwartungen für die Zukunft sind hingegen "vorsichtig optimistisch".
Mit einem leichten Umsatzplus von 1,7 Prozent schloss das Familienunternehmen Egger das Geschäftsjahr 2013/14. Der Gesamtumsatz liegt bei 2,22 Milliarden Euro. Dazu trugen vor allem Umsatzsteigerungen in Großbritannien und im Bereich Egger Building Products (OSB und Schnittholz) bei. Diese Bereiche kompensierten laut Egger die teils währungsbedingten rückläufigen Umsätze in Russland und im Bereich Fußboden.
Investitionen und ein "vorsichtig optimistischer" Ausblick
Insgesamt betrugen die Investitionenim abgeschlossenen Geschäftsjahr laut Egger 207 Millionen Euro. Die Mitarbeiterzahl erhöhte sich im vergangenen Geschäftsjahr um rund 2 % auf mehr als 7.200 eigene Mitarbeiter. "Vorsichtig optimistisch" - so nennt Egger die Erwartungen für das kommende Geschäftsjahr. In den Absatzmärkten in West- und Osteuropa sei eine Stabilisierung der gesamtwirtschaftlichen Situation oder moderates Wachstum zu erwarten. Daher plant das Unternehmen in den produzierenden Werken der Länder Deutschland, Österreich, Frankreich und Rumänien mit stabilen beziehungsweise leicht wachsenden Umsätzen.
Über das Unternehmen
Das Familienunternehmen besteht seit 1961. Der Tiroler Holzwerkstoffhersteller hat europaweit 17 Standorte.