Smolka spricht von Entschuldung
Zur Inku-Insolvenz ( bwd berichtete ausführlich) nimmt jetzt Vorstandsdirektor Michael M. Smolka Stellung. In seiner Pressemitteilung heißt es wörtlich: "Die INKU AG hat per Dienstag dieser Woche ein Insolvenzverfahren eingeleitet und soll durch einen Zwangsausgleich entschuldet werden. Damit wird der Fortbestand des traditionsreichen Unternehmens angestrebt, sodass mit einer deutlich optimierten Struktur weiter gearbeitet werden kann! Der Geschäftsverlauf war durch die schlechte Wirtschaftslage und die damit einhergehende Konsumschwäche bereits ab Juni 2008 stark rückläufig. Nachdem auch für das Jahr 2009 keine Verbesserung des konjunkturellen Umfeldes zu erwarten ist und die Banken keine Kredite mehr freigeben, hat der Vorstand versucht, Finanzierungshilfe bei der öffentlichen Hand zu erlangen. Obwohl in allen Medien von derartigen Wirtschafts-Hilfspaketen berichtet wird, war im konkreten Fall leider nichts zu machen!"
Fest in österreichischer Hand?
Weiter heißt es, es werde angestrebt, die Inku als österreichisches Unternehmen zu erhalten, damit die enge Zusammenarbeit mit den fast 3.000 Fachhandels- und Handwerksbetrieben, die auf die Service- und Dienstleistungsfunktion der INKU AG angewiesen sind, fortgesetzt werden könne. Schließlich appelliert Smolka: "Das Unternehmen erhofft sich auch Solidarität von seinen Kunden, die hoffentlich gerade in wirtschaftlich schweren Zeiten trotz allem zu INKU Produkten greifen. Die INKU AG bekommt auch von ihren Mitarbeitern eine starke Solidarität, nachdem alle geschlossen und zukunftsorientiert hinter dem Unternehmen stehen. Dadurch ist auch sicher gestellt, dass das Unternehmen weiter liefern kann und die gesamten Funktionen des Unternehmens aufrecht erhalten bleiben."
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