Sika setzt auf biobasiertes Epoxidharz

Am Standort Stuttgart stellt Sika Deutschland die Produktion der Bodenbeschichtungen vollständig auf Epoxidharz um. Die neuen Produkte reduzieren CO₂ und senken den Einsatz fossiler Rohstoffe. Ausgeliefert wird in klimafreundlichen bluemint-Steel-Verpackungen.

Sika Epoxidharz Nachhaltigkeit
Die Produktion von Sika in Stuttgart setzt jetzt vollständig auf Epoxidharze mit biobasiertem Kohlenstoffanteil. - © Sika Gruppe

Sika Deutschland hat die Produktion seiner Bodenbeschichtungen auf ein Epoxidharz mit 28 % biobasiertem Kohlenstoffanteil umgestellt. Bereits die Produkte Sikafloor 150 Plus und Sikafloor 264 Plus nutzen die neue Rezeptur, die sowohl nachhaltiger als auch anwenderfreundlicher ist. Das biobasierte Epichlorhydrin stammt aus Glycerin, einem Nebenprodukt der Biodieselherstellung.

Diese leistungsfähigen Materialien senken den CO2-Fußabdruck und reduzieren die Abhängigkeit von fossilen Ressourcen.

Auch bei der Verpackung setzt Sika auf mehr Nachhaltigkeit und verwendet künftig Weißblech-Hobbocks aus bluemint Steel. Dies ist eine Stahlvariante mit hohem Sekundärstahlanteil und deutlich reduzierten Emissionen.

Net-Zero-Strategie – Umstellung auf Epoxidharz

Die Umstellung ist Teil der Net-Zero-Strategie des Unternehmens. Sika investiert dafür in emissionsarme Materialien, Kreislaufprozesse und erneuerbare Energien. Die neuen Epoxidharze wurden zudem mit dem unternehmenseigenen Sustainability Portfolio Management (SPM) bewertet.