Serenzo Flooring: Parketthersteller aus Österreich meldet Insolvenz an

Wie die österreichische Tageszeitung "Kurier online" berichtet, beantragte der Parkettproduzent Serenzo Flooring mit Sitz im burgenländischen Heiligenkreuz am vergangenen Freitag "ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung". Als Ursache der Insolvenz gilt demnach, dass die Parkettproduktion in Österreich nicht mehr wettbewerbsfähig gewesen sei.

Das Unternehmen soll mit 8,2 Millionen Euro überschuldet sein, heißt es. Die Fertigungsstätte in Heiligenkreuz im österreichischen Lafnitztal stand bereits seit längerer Zeit still. Die 2006 gegründete Serenzo Flooring Industries GmbH hatte die Produktion nach Ungarn ausgelagert. Doch aufgrund von massiven Auftragsrückgängen konnte der Insolvenzantrag auch durch diese Maßnahme nicht mehr abgewendet werden. Die ungarische Niederlassung soll sich ebenfalls bereits in Liquidation befinden. Eine Weiterführung des Unternehmens, in dem zu Spitzenzeiten 40 Mitarbeiter beschäftigt waren, sei nicht geplant. Die Verbindlichkeiten sollen sich laut "Kurier online" zufolge auf rund 8,2 Millionen Euro summiert haben, den Löwenanteil nehmen dabei Forderungen der Banken ein, gefolgt von 73.000 Euro, die das Unternehmen seinen Mitarbeitern schuldet sowie 34.000 Euro Schulden bei Lieferanten. Demgegenüber stehen Aktiva von ledigleich 2,3 Millionen Euro, die sich aus "Bauten auf fremdem Grund", Maschinen, Finanzanlagen und Forderungen "gegenüber einer Person/Firma" zusammensetzen.