ISP Schnell trocknende Estriche und die CM-Messung Schweizer Ansichten

Schweizer Ansichten

Über 70 Zuhörer besuchten das Seminar der ISP (Interessengemeinschaft der Schweizer Parkett-Industrie) im Dagmersellener Bildungszentrum der Schweizer Parkettverleger rund um das Thema Estrich. Nach einem Einführungsvortrag von Hans-Jörg Epple, der die Unterschiede zwischen Zement- und Kalziumsulfatestrichen erläuterte, ließen die Teilnehmer unter der Leitung Epples ihre eigenen CM-Messgeräte prüfen. Dazu erhielt jeder Kursbesucher im Vorfeld ein Probeelement Estrichmörtel, um später Vergleiche zwischen den einzelnen Messgeräten anzustellen. Das Messgut wurde eingewogen, verschlossen und nach Vorgabe der SIA-Norm 253 geschüttelt. Die Streuung lag zwischen 0,7 bis 1,7 bar. Der durschschnittliche Restfeuchtigkeitsgehalt des Mörtels von zirka 1,80-CM-Prozent wurde bei allen Geräten in einer Toleranzbreite von zehn Prozent erreicht. Deutlich wurde, dass die Wartung eines Gerätes für eine genaue Messung wichtig ist. Weitere Punkte des Kursprogramms waren die SIA-Norm 251 „Schwimmende Estriche im Innenbereich“, die von Dr. Wolfgang Rümler erläutert wurde, sowie ein Vortrag über Reinigungsschliffe und entsprechende Ausrüstung. Abschließend stellte Dr. Frank Radtke verschiedene CM- und Elektromessgeräte und deren Funktionsweisen vor. Demnach steht dem Parkettverleger zur genauen Prüfung der Estrichfeuchte nach wie vor ausschließlich das CM-Messgerät zur Verfügung.-