Initiative von Branchenverbänden Schnittstelle Fußboden:  Zusammenarbeit mit Bodenlegern aus Österreich

Die Schnittstelle Fußboden will enger mit Bodenlegern aus Österreich kooperieren. Das hat die Initiative von Branchenverbänden im Rahmen einer Pressekonferenz gestern in Frankfurt/Main angekündigt.

Der Sprecher der Initiative, Ralf Wollenberg (links), und Martin Kranl, Obmann der Bundesfachgruppe der Sachverständigen für Fußbodentechnik in Österreich. - © Radziwill

„Wir wollen sofort in der Schnittstelle Fußboden mitarbeiten, weil die Probleme genau die gleichen sind. Es ist ja Unsinn, wenn bloß jedes Land seine eigene Suppe kocht“, sagte Martin Kranl, Obmann der Bundesfachgruppe der Sachverständigen für Fußbodentechnik in Österreich, dem Pendant zur Bundesfachgruppe Sachverständigenwesen in Deutschland.

So würden Merkblätter aus Deutschland in Zukunft auch den Stempel der österreichischen Bodenlegerinnung tragen. In Österreich gebe es „eine sehr ähnliche Sprache, aber die gleichen Probleme beim Fußboden“, sagte der Bodenleger und Parkettspezialist, Sachverständige und Restaurator aus Wien. Kranl: „Mir gefällt sehr gut, wie hier die Merkblätter gemacht werden, die sehr kurz und sehr prägnant sind. Es werden keine DIN-Normen genannt, sondern es geht um die Probleme im Alltag von Handwerkern, Planern und Bauherren.“

Weitere Themen in Frankfurt waren unter anderem die Resonanz auf die Veröffentlichung des Merkblatts „Informationen zu eingefrästen Fußbodenheizungsleistungen in Bestandsestrichen“, auf das Merkblatt „Informationen zu Randdämmstreifen bei neu eingebauten Estrichen“ und die Überarbeitung der DIN 18365, Bodenbelagsarbeiten.

Die Verbände BVPF, ZVR, BV Farbe Gestaltung Bautenschutz, BSR, FEB, vdp, MMFA, EPLF und IV Klebstoffe/TKB arbeiten in der Schnittstelle Fußboden zusammen, um dem Handwerk im Alltag Hilfestellung zu leisten, den Austausch zu fördern und über technische Merkblätter praxisnahe Unterstützung zu gewähren. Die Verbände bündeln in dem Zusammenschluss ihre Erfahrung, um Handwerkern, Planern und Bauherren praxisgerechtes Wissen an die Hand zu geben. Die Website www.schnittstelle-fussboden.de bietet für Endverbraucher Informationen, die ihn bei der Entscheidung für einen Fußboden unterstützen. Planern werden Grundlagen geliefert, um Projekte auszuschreiben und kalkulieren zu können. Ausführlich aus Frankfurt berichten wir demnächst in der bwd.