Uzin Utz AG Rekordumsatz: 217,0 Millionen Euro

2013 war erfolgreich, der Start ins neue Geschäftsjahr ist sehr vielsprechend, die Aktionäre entscheiden über eine Dividende von 0,80 Euro je Aktie. So lautet das Fazit der Hauptversammlung.

Trotz schwieriger wirtschaftlicher Umstände und schlechter Wetterbedingungen konnte sich der Konzern in den ersten beiden Quartalen 2014 gut behaupten. Nach einem überaus erfolgreichen Jahr 2013 mit Rekordumsatz (217,0 Millionen Euro, zum Vergleich 2012: 207,3 Millionen Euro), wurden auch in diesem Jahr bisher „sehr zufriedenstellende Zahlen“ erwirtschaftet werden. Das um den Sondereffekt aus dem Verkauf des Geschäftsbereichs Lackprodukte für das verarbeitende Handwerk bereinigte Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit liegt bei 12,4 Millionen Euro und ist im Vergleich zum Vorjahr um 2,9 Prozent gestiegen.

Laut Dr. H. Werner Utz, Vorstandsvorsitzender, hat die Neuheitsquote auf Konzernebene einen neuen Spitzenwert erreicht und erhöhte sich von 55,4 Prozent auf 59,6 Prozent. Thomas Müllerschön, Vorstandsmitglied bei der Uzin Utz AG berichtet sogar von einem Bestwert bei den Bewerberzahlen im vergangenen Jahr.

Vorsprung ausgebaut

In Deutschland und den Niederlanden konnte Uzin nach eigenen Angaben seine Position als Marktführer festigen. In einigen anderen europäischen Ländern sei es gelungen, weitere Marktanteile zu gewinnen. Damit sei es gelungen, den Branchenvorsprung weiter auszubauen. Dabei sei zudem eine Sonderbelastung in 2013 in Hohe von ca. einer Million Euro für besondere Projekte wie BOP und Lavanior zu berücksichtigen.

Insgesamt investierte der Konzern 2013 19,5 Millionen Euro, die vor allem auf die Projekte Ilsfeld, den USA, den Niederlanden sowie am Hauptstandort Ulm zurückzuführen sind. „Der Fokus liegt nun darauf, das gesamte Potenzial unserer weltweiten Standorte auszuschöpfen und so unsere Position auf den ausländischen Märkten weiter zu stärken“, sagt Müllerschön. Ziel sei es ein lokaler Anbieter mit globaler Erfahrung zu sein, der vor Ort entwickelt und produziert.

Das Potenzial ausschöpfen

Im ersten Quartal 2014 konnte Uzin Utz deutliche Zuwächse bei Umsatz und Ergebnis erzielen. So wurde ein Umsatzanstieg um 8,4 Prozent auf rund 55,7 Millionen Euro verbucht. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit lag mit 3,3 Millionen Euro 16,6 Prozent über dem Vorjahr. Der Fokus für die nächsten Jahre liege auf der Potenzialausschöpfung. So will das Unternehmen im Rahmen seiner Wachstumsstrategie weltweit seine Präsenz erhöhen und damit seine Position stärken. Fokusregionen sind dabei unter anderem Deutschland, Asien, Skandinavien, die Schweiz oder Großbritannien. Man wolle aber nicht „um jeden Preis wachsen“, sondern nachhaltig und profitabel.

Die Erwartungen für 2014 in Deutschland fallen insgesamt positiv aus. Nicht zuletzt weil die Braubranche sich nach Meinung von Uzin wieder zu einer wichtigen Stütze der Konjunktur entwickelt.

Stand 13. Mai 2014 geht die Gesellschaft für 2014, getragen von der guten Ausgangssituation für die Baubranche und die Wirtschaft weltweit sowie in Europa, von einem weiteren erfolgreichen Geschäftsjahr aus.

Dividendenrendite 3,56 Prozent

Auf der Hauptversammlung waren 84,2 Prozent des gezeichneten Kapitals vertreten. Die Aktionäre billigten den Vorschlag von Aufsichtsrat und Vorstand, aufgrund des positiven Geschäftsjahres 2013, eine Dividende von 0,80 Euro je Aktie zu zahlen. Dies entspricht einer Dividendenrendite von 3,56 Prozent. Die Ausschüttung erreicht damit 4.030.993,60 Euro.