Auf Einladung von Uzin gaben Ute Lattmann, geschäftsführende Gesellschafterin der Julius Wellhöfer GmbH und Michael Rose, Geschäftsführer Technik, einen Einblick in die Baustellenrealität, wo theoretischer Anspruch und tägliche Praxis häufig weit auseinanderliegen. Wellhöfer, mit über 200 Mitarbeiter einer der führenden Objekteure in Deutschland, war im Frankfurter Hotel Adina mit den Fußbodenarbeiten vom Estrich bis zum Oberbelag betraut. Eine typische Terminbaustelle mit Rahmenbedingungen, die den Handwerker den Schweiß auf die Stirn treiben können. Rose: „Wir wissen, was in den Produktdatenblättern steht, aber die Baustellenpraxis sieht ganz anders aus. Da herrschen keine Laborbedingungen. Bei Klimaanlagen im Testbetrieb erübrigt sich die Frage nach dem idealen Einbauklima. Wir haben auch nicht immer Gefäße zum Auslitern von Mischungsverhältnissen und Zeitspannen werden vom Handwerker eher aus dem Bauch heraus und nicht mit der Stoppuhr gemessen. Wenn wir die Vorgaben aus den Datenblättern eins zu eins umsetzen wollten, müssten wir in vielen Fällen den Bau direkt einstellen. Das geht aber nicht. Wir benötigen deshalb Produkte, die eine gewisse ‚Handwerkergroßzügigkeit‘ erlauben und auch dann sicher funktionieren, wenn die idealen Rahmenbedingungen nicht eingehalten werden können.“
