Die PCI Augsburg GmbH feiert in diesem Jahr ihr 75-jähriges Firmenjubiläum. Gegründet 1950 als Poly-Chemie-Ingenieurgesellschaft mbH, entwickelte sich der einstige Zweimannbetrieb zu einem der führenden Hersteller bauchemischer Produkte in Deutschland.

Die Beton-Emulsion zur Verbesserung der Hafteigenschaften von zementären Mörteln war der erste große Wurf der beiden Gründer Karl Strehle und Hans W. Schulz. Damit gelang 1951 der erfolgreiche Markteinstieg. Der Mörtel-Haftzusatz war der passende Baustoff für die Wirtschaftswunderjahre und machte noch 1954 rund 75 Prozent des Gesamtumsatzes des Unternehmens aus. Als PCI Emulsion befindet sich dieses Produkt auch heute noch im Sortiment.
Meilensteine des Unternehmens
Seit Ende der siebziger Jahre war die PCI vollständiger Teil der SKW Trostberg AG, die später den wesentlichen Bestandteil des Unternehmensbereichs Construction Chemicals der 2001 neuformierten Degussa bildete. 2006 wurde die PCI Teil von BASF, nachdem diese das Degussa-Bauchemiegeschäft erworben hatte. Ein Meilenstein war der Erwerb des westeuropäischen Bauchemiegeschäfts von Henkel inklusive der Marke Thomsit 2017 durch BASF und dessen Integration in die PCI.
Seit Mai 2023 ist die PCI Augsburg GmbH mit ihren Produktmarken PCI und Thomsit Bestandteil der Sika in Deutschland, ihre Produkte werden im neu aufgestellten Geschäftsbereich Sika Handel Bau vertrieben. Nachhaltigkeit ist im gesamten Sika Konzern ebenso wie bei der PCI Augsburg GmbH von enormer Bedeutung, Leitbild des täglichen Handelns und ein Eckpunkt der Konzernstrategie 2028.
Joachim Straub, Vorsitzender der PCI-Geschäftsführung, erklärt: „Unser Erfolgsgeheimnis war schon immer, zu wissen, was der Markt braucht, so dass wir uns in Zukunft noch besser auf die sich ändernden Marktbedingungen einstellen können.“