In den Ländern des Europäischen Parkettverbandes entwickeln sich sowohl die Produktions - als auch die Verbrauchszahlen zurück.
Anlässlich des 59. Europäischen Parkettkongresses der Föderation der Europäischen Parkettindusstrie (FEP) in der südwestfranzösischen Hafenstadt Bordeaux wurden die endgültigen Verbrauchs- und Produktionsmengen des vergangenen Jahres 2014 veröffentlicht. Demnach ging die Produktion der Mitgliedsunternehmen um etwa 6,6 Prozent auf 62,6 Millionenen Quadratmeter zurück. Berücksichtigt man zusätzlich die europäischen Nicht-FEP-Mitgliedsländer, sieht das Ergebnis allerdings besser aus: Dann ist der Verlust bei einer Gesamtmenge von etwa 76 Millionen Quadratmetern mit etwa 1,1 Prozent vergleichsweise gering.
Der Verbrauch wurde mit etwa 77,36 Millionen Quadratmetern angegeben, dies entspricht einem Rückgang von 6,4 Prozent. Deutschland bleibt mit einem Anteil von etwa 21,5 Proeznt größtes Verbraucherland und Polen größter Produzent mit 18,3 Prozent an der Gesamtmenge. Mehrschichtparkett macht weiterhin den größten Teil der Parkettproduktion mit 76 Prozent aus und die Holzart Eiche bleibt Spitzenreiter. Tropische Holzarten setzen ihren Abwärtstrend auch europaweit fort.
Anlässlich der Veranstaltung wurde Thun in der Schweiz als nächste Kongressstadt 2016 genannt. Auf eine Verleihung des Europäischen Parkettawards wurde in diesem Jahr verzichtet.
