Eine Studie zeigt: Wenn Wohneigentümer renovieren lassen, dann meistens die Fußböden.
Neue Fußböden für Deutschland
Jeder fünfte Wohneigentümer hat seine Immobilie in den letzten drei Jahren für mindestens 5.000 Euro renovieren oder modernisieren lassen. Das teilen die Landesbausparkassen mit. Diese hatten die GfK mit einer Umfrage beauftragt, an der mehr als 3.100 Hauseigentümer teilnahmen.
Fußböden an erster Stelle
Vor allem ließen die Eigentümer ihre Fußböden erneuern – diese machen rund 35 Prozent der Renovierungsmaßnahmen aus und stehen somit erster Stelle. Ähnlich häufig wurden Heizungs- und Warmwasseranlage renoviert (33 Prozent). Das Schlusslicht bilden die bislang noch eher seltenen Investitionen in Photovoltaikanlagen sowie Maßnahmen zum altersgerechten Wohnen (vier Prozent). Meistens lassen Hausbesitzer gleich mehrere Maßnahmen durchführen und investieren dafür durchschnittlich knapp 21.000 Euro.
Handwerker als Ansprechpartner
Die meisten Befragten wollen mit einer Renovierung mehr Wohnkomfort erhalten (48 Prozent), aufgetretene Schäden beseitigen (47 Prozent) oder Energiekosten sparen (43 Prozent). Außerdem zeigt die Umfrage: Der Handwerker vor Ort ist für die Mehrheit der erste Ansprechpartner. Wenn es nämlich darum geht, sich über mögliche Maßnahmen zu informieren, dann wenden sich die Hauseigentümer zu allererst an Handwerker (84 Prozent). Mit großem Abstand folgen Freunde und Bekannte (23 Prozent) und erst danach Anbieter und Hersteller (20 Prozent).