Vom 6. bis 7. November fand der 22. Bundeslehrlingswettbewerb der Bodenleger in Dornbirn (Vorarlberg) statt. Von zwölf Teilnehmern kamen zwei Oberösterreicherinnen aufs Siegerpodest: Siegerin Natalie Lenzbauer und Johanna Lemberger auf Platz 3. Zweiter wurde Hasmat Hossainkhel aus Niederösterreich.

In diesem Jahr fand der Bundeslehrlingswettbewerb der Bodenleger im Rahmen der i-Informationsmesse vor großem Publikum in Dornbirn statt. Insgesamt zwölf Teilnehmer aus sechs Bundesländern traten beim Bundeslehrlingswettbewerb an, der nach seinem Gründer, Hanspeter-Lugstein benannt ist. Alle zwölf Lehrlinge aus den Bundesländern Niederösterreich, Oberösterreich, der Steiermark, Tirol, Salzburg und Vorarlberg waren nicht nur gut vorbereitet, sondern auch top motiviert. Wie bereits in den letzten Jahren war die Frauen-Quote mit drei weiblichen Teilnehmern hoch, von denen zwei aufs Siegerpodest kamen.
Fest in oberösterreichischer Frauenhand
Für die zwölf Teilnehmer galt es, an den beiden Wettbewerbstagen innerhalb von nur 14 Stunden mehrere Aufgaben zu lösen. Schließlich überzeugte Natalie Lenzbauer aus Oberösterreich mit ihrer Leistung und gewann Gold. Die Silber-Medaille ging an Hasmat Hossainkhel aus Niederösterreich, den dritten Platz errang Johanna Lemberger, ebenfalls aus Oberösterreich. Der bwd-Sonderpreis für die beste theoretische Arbeit ging an Marina Gruber aus Tirol.
Modernes Standkonzept
Die Berufsgruppe der Bodenleger präsentierte sich während der i-Informationsmesse auf dem Gemeinschaftsstand der Bauhilfsgewerbe mit einer modernen Standgestaltung, die nicht nur optisch, sondern auch funktionell überzeugte. So war nicht nur das neue Beleuchtungssystem für die Wettbewerbsteilnehmer von Vorteil, auch die moderne Gestaltung mit mehreren Screens und QR-Codes an den Wänden für weitere vertiefende Informationen fanden großen Anklang.