Trotz schwierigem Marktumfeld steigerte Murexin 2025 den Umsatz leicht auf 134 Mio. Euro. Mit Investitionen in Produktion, Organisation und Digitalisierung stellt sich das Unternehmen für weiteres Wachstum auf.

Die Murexin-Gruppe, Spezialist für bauchemische Produkte und Services für Fachbetriebe, hat das Jahr 2025 mit einem Umsatzplus von rund 1 Prozent auf 134 Mio. Euro abgeschlossen. Angesichts der angespannten Baukonjunktur bewertet das Unternehmen den Verlauf als stabil und nutzt die Phase für strukturelle Anpassungen.
„In Anbetracht der nach wie vor schwierigen Rahmenbedingungen ist das Jahr gut gelaufen. Wir haben diese Zeit genutzt, um uns neu zu organisieren und aufzustellen.“
Rainer Pascher, Geschäftsführer der Murexin GmbH
Zentral ist die 2025 eingeführte Spartenorganisation, die Vertrieb, Produktmanagement, Entwicklung und Technik enger verzahnt. Ziel sind schnellere Entscheidungen und eine direktere Umsetzung von Anforderungen aus der Praxis.
Murexin investiert in technische Leistungsfähigkeit und Infrastruktur
Parallel zur organisatorischen Straffung investiert Murexin in technische Leistungsfähigkeit und Infrastruktur. Ziel sei, 2026 noch schneller und verlässlicher liefern zu können. Denn neben Produktqualität zähle in der Bauchemie zunehmend der „Rundum“-Support:
- Verfügbarkeit,
- praxistaugliche Systemaufbauten,
- technische Beratung und
- Expertise vor Ort,
so der Hersteller.
In Wiener Neustadt geht 2026 eine neue, vollautomatisierte Abfülllinie für Grundierungen in Betrieb, die die Abfüllkapazitäten deutlich steigert.
Zusätzlich investiert Murexin in die Digitalisierung. Ein neues ERP-System schafft zunächst in Österreich und Deutschland eine einheitliche Datenbasis und soll schrittweise international ausgerollt werden.
„Wir schaffen damit die Grundlage, unsere Organisation über Ländergrenzen hinweg optimal zu vernetzen und künftig schneller skalieren zu können.“
Bernhard Mucherl, Geschäftsführer der Murexin GmbH
Erwartungen für 2026
Für 2026 erwartet Murexin Impulse vor allem aus der Sanierung, während im Neubau eine leichte Stabilisierung absehbar ist. Wachstumspotenzial sieht das Unternehmen zudem in der internationalen Produktion, etwa in Slowenien und Ungarn. Im Fokus bleibe die Positionierung über Qualität, Service und partnerschaftliche Zusammenarbeit.