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Einwurf Von Walter Pitt Meisterbrief nicht in Frage gestellt. Ein gutes Zeichen!

Lange Zeit war ein Angriff der EU-Kommission auf den Meisterbrief in Deutschland befürchtet worden. Es sah so aus, als wolle deren Vorhaben, den Zugang zu reglementierten Berufen zu erleichtern, vor dem Qualitätssiegel des Handwerks nicht haltmachen und damit gleichzeitig das bewährte duale System in Frage stellen. Diese Bestrebungen, so scheint es, sind gestoppt, wenn man den Äußerungen aus Kreisen der EU anlässlich der Internationalen Handwerksmesse Mitte März in München Glauben schenken darf.

Das wäre wichtig. Denn wenn die Existenz des Meisterbriefes gesichert bleiben soll, wird durch eine solche EU-Aussage seine Notwendigkeit als Gütesiegel für qualifizierte Handwerksarbeit unmissverständlich untermauert. Die bisweilen geäußerte Ansicht, dass eine gestiegene Anzahl von Existenzgründungen einen offeneren Wettbewerb mit gesteigerter Innovationsbereitschaft und Zukunftsfähigkeit bedeutet, ist zwar nachvollziehbar, aber nur eine Seite der Medaille. Wettbewerb ist zwar gewünscht und bisweilen hart, aber er muss auch fair bleiben.

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