Maler-Einkauf Rhein-Ruhr: Bilanz des Geschäftsjahres 2014

Der Maler-Einkauf (MEG) Rhein-Ruhr hat seine Bilanzen für das vergangene Geschäftsjahr veröffentlicht: 2014 wuchs der Umsatz um fast 24 Prozent, im Betriebsergebnis ergab sich sogar ein Plus von mehr als 25 Prozent. Die Eigenkapitalquote lag somit bei über 46 Prozent der Bilanzsumme.

Freuen sich über gute Zahlen: Die Vorstände Jürgen Maaß (links) und Frank A. Kühnel. - © MEG Rhein-Ruhr

Mit ein Grund für die positiven Zahlen ist die erfolgreiche Integration der fünf neuen Standorte in Bocholt, Dortmund-West, Kleve, Oberhausen-Nord und Unna, die die MEG zu Jahresbeginn von Akzo-Nobel übernommen hatte. Auch die Akzo-Marken "Herbol", "Consolan" und "Sikkens" sowie die Akzo-Lieferanten "Heck" und "Schönox" wurden laut Frank A. Kühnel, Vorstand der MEG Rhein-Ruhr, erfolgreich integriert. "Auch über weiter verbesserte Serviceleistungen und hohe Warenverfügbarkeit haben wir neue Mitglieder und Kunden gewinnen können", berichtete der Vorstand auf der Generalversammlung der Genossenschaft.

6.500 regelmäßig kaufende Kunden

Die MEG zählte im Jahresverlauf 2014 bei 936 Mitgliedern am Jahresende mehr als 6.500 regelmäßig kaufende Kunden. Zu ihrer Versorgung legte der Fuhrpark eine Strecke von etwa 3.005.550 Kilometern zwischen Rhein und Ruhr zurück, was 75 Umrundungen des Äquators entspräche.

20 Prozent des Umsatzes durch "Conpart"

Ebenfalls erfolgreich ist auch die 2011 zusammen mit der Geno Color-Gruppe geführte Eigenmarke "Conpart" für Farben und Bodenbeläge. Diese trug zu über 20 Prozent zu Umsatz und Ergebnis der MEG Rhein-Ruhr bei. "Unsere gesteckten Ziele haben wir im abgelaufenen Geschäftsjahr dank großer Anstrengungen mit einem gewachsenen Team engagierter Mitarbeiter voll erreicht, auch die Integration der neuen Standorte zu einem Netz von 24 Niederlassungen ist gelungen", freute sich Kühnels Vorstandskollege Jürgen Maaß.

Optimistischer Blick auf 2015

Für das Geschäftsjahr 2015 ist Maaß ebenfalls positiv gestimmt: "Der Start ins Jahr 2015 war gut, das gibt auch für das laufende Jahr Anlass zu Optimismus. Wir sind dabei, unsere internen Abläufe, die Logistik und unsere Vertriebsarbeit für das regionale Handwerk weiter zu optimieren."