EPLF Leichter Absatzrückgang bei den Mitgliedern

Mit weltweit 460 Mio. m2 konnten die 22 Mitgliedsunternehmen des Verbands der europäischen Laminatfußbodenhersteller e.V. (EPLF) 2012 etwas weniger Laminat aus europäischer Produktion absetzen als im Vorjahr (468 Mio. m2). Dies entspricht einem Rückgang des mengenmäßigen Absatzes um 1,7 Prozent.

Wie der Verband bekanntgibt, ist die Rangfolge der Spitzengruppe der westeuropäischen nationalen Märkte unverändert. Auch der Gesamtabsatz erwies sich in der Region mit 298 Mio. m2 (2011: 299 Mio m2) als relativ konstant.

Deutschland schwächelt

Obwohl Deutschland was die Nachfrage nach Laminat angeht zwar nach wie vor die Spitzenposition der westeuropäischen Länder einnimmt, sank der Absatz 2012 hierzulande dennoch von 80 auf 76 Mio. m2. Diese Entwicklung führen Fachleute des EPLF vor allem auf vermehrt angebotene Bodenbelagssysteme zurück, weniger auf die schwächelnde Konjunktur. Auch in den Niederlanden (19 Mio. m2), Spanien (15 Mio. m2) und vielen Osteuropäischen Ländern ging das Marktvolumen deutlich zurück. Insgesamt kamen die Osteuropäischen Länder 2012 auf einen Absatz von 99 Mio. m2, nach 104 Mio. m2 im Jahr 2011.

In der Türkei konnte die Laminatproduktion im Gegenteil dazu deutlich von 54 Mio. m2 2011 auf 66 Mio. m2 2012 zulegen. Wirtschaftswachstum, Verstädterung und damit einhergehender Wohnungsbau sollen dafür verantwortlich sein. Damit liegt die Türkei nach wie vor auf Rang zwei der westeuropäischen Länder. Der Laminatabsatz in Frankreich, das im Ranking auf Platz drei liegt, blieb 2012 relativ konstant bei 40 Mio. m2.

Handel mit Übersee bleibt schwach

Der Handel mit Nordamerika ist 2012 erneut gesunken, jedoch nicht mehr so stark wie in den Vorjahren. Hier lag der Laminatabsatz europäischer Hersteller bei 24 Mio. m2 (2011: 27 Mio. m2). Im Jahr 2010 hatten die europäischen Laminatproduzenten in dieser Marktregion noch 41 Mio. m2 verkauft.