Inku Jordan erhält Zuschlag

Jordan erhält Zuschlag

Die W. & L. Jordan GmbH aus Kassel ist neuer Eigentümer der insolventen Inku AG. Für knapp zwei Millionen Euro soll Jordan gestern Abend in Klosterneuburg den Zuschlag erhalten haben. Damit endet ein hitziger Bieterwettstreit um das Klosterneuburger Großhandelshaus für Raumausstattung, an dem zuletzt neben Jordan noch die beiden österreichischen Großhändler Sonnhaus und Landegger beteiligt waren.

Jordan will mit Stichtag 16.2.2009 in einer neuen Inku-Auffanggesellschaft die Bodenbelagsaktivitäten in Österreich fortführen.

Die neue Inku wird alle Marken und Kundenbeziehungen übernehmen und mit ca. 70 Mitarbeitern (von derzeit 130) sowie einer komplett neuen inneren Organisationsstruktur an den Start gehen.
Eine Anzahl leitender Mitarbeiter aus dem Stammhaus Kassel sollen in der Startphase die Integration begleiten. Der Inku-Vertrieb soll ebenso wie das Zentrallager in Klosterneuburg und der bisherige Fuhrpark erhalten bleiben. Dem gegenüber meldet das Wirtschaftsblatt (Österreich), dass der Standort Klosterneuburg aus Kostengründen mittelfristig nicht gehalten werden kann. Stattdessen soll "im Speckgürtel Wiens" einen neue Dependence entstehen.

Jordan will nach eigenen Angaben das Inku-Sortiment künftig um erfolgreiche JOKA-Qualitäten erweitern. Die Weiterentwicklung der Inku-Leistungsgemeinschaft soll besondere Priorität erhalten.